«Ransom Canyon» ist Geschichte

Die Romanverfilmung mit Josh Duhamel und Minka Kelly wird nicht fortgesetzt. Vor allem die deutlich schwächeren Abrufzahlen der zweiten Staffel dürften den Ausschlag gegeben haben.

Für Staten und Quinn endet die Geschichte früher als erhofft: Netflix hat «Ransom Canyon» nach zwei Staffeln abgesetzt. Das berichtet das US-Branchenportal „Deadline“. Die Entscheidung fällt rund eineinhalb Monate nach dem Start der zweiten Staffel, die am 23. Juli veröffentlicht worden war. Ganz überraschend kommt das Aus nicht. Schon nach der ersten Staffel galt die Adaption der Romane von Jodi Thomas als Wackelkandidat. Netflix bestellte die Fortsetzung damals erst mehr als zwei Monate nach der Premiere und reduzierte zugleich den Umfang von zehn auf acht Episoden. Hinzu kamen kreative Änderungen und Umbesetzungen im erweiterten Ensemble.

Entscheidend dürfte nun vor allem die Reichweite gewesen sein. Die zweite Staffel kam in ihrer ersten Woche auf 4,1 Millionen Views und lag damit 43 Prozent unter dem Startwert der ersten Staffel, die 7,2 Millionen Views erreicht hatte. Zudem hielt sich die neue Runde nur drei Wochen in den Netflix-Top-10, während Staffel eins dort vier Wochen vertreten war.

Inhaltlich hinterlässt die Absetzung immerhin keinen ganz großen Cliffhanger. Staten Kirkland (Josh Duhamel) und Quinn O’Grady (Minka Kelly), deren Beziehung im Mittelpunkt der Serie steht, finden am Ende der zweiten Staffel wieder zueinander. Zwar wurden noch neue Entwicklungen für Ellie und Statens Halbbruder Levi angedeutet, doch das Finale war deutlich weniger offen angelegt als das Ende der ersten Staffel.

Hinter «Ransom Canyon» stand April Blair als Schöpferin, Showrunnerin und Executive Producer. Auch Duhamel und Kelly waren als Executive Producer beteiligt. Die Serie erzählte von rivalisierenden Rancher-Dynastien, familiären Konflikten und romantischen Verwicklungen in einer texanischen Kleinstadt.
11.09.2026 09:32 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/175459