Von Metallica gegen Megadeth bis Taylor Swift gegen Katy Perry: «Fuck you very, very much!» geht mit sechs neuen Streitgeschichten in die fünfte Staffel.

Wenn sich Musiker über Jahre hinweg öffentlich bekriegen, entstehen daraus nicht selten Geschichten, die mindestens so langlebig sind wie ihre Songs. Genau dort setzt
«Fuck you very, very much! Die größten Beefs im Musikbiz» wieder an. Am 17. September startet die fünfte Staffel des Podcasts von ARD Kultur. Markus Kavka und Jennifer Weist präsentieren sechs neue Folgen, die jeweils donnerstags in ARD Sounds, auf ardkultur.de sowie auf den üblichen Podcast-Plattformen erscheinen.
Den Auftakt macht der Streit zwischen Kool Savas und Eko Fresh, der mehrere der bekanntesten Disstracks des deutschen Hip-Hops hervorbrachte. Eine Woche später geht es um Megadeth und Metallica: Nachdem Dave Mustaine bei Metallica vor die Tür gesetzt wurde, gründete er Megadeth – und aus der Trennung entwickelte sich eine über Jahre geführte Rivalität. Am 1. Oktober steht anschließend der Konflikt zwischen Moses P. und Stefan Raab im Mittelpunkt, dessen Aufeinandertreffen einst mit einer gebrochenen Nase des Entertainers endete.
Auch international bekannte Rockgeschichten werden noch einmal aufgerollt. Für die Folge am 8. Oktober beschäftigen sich Kavka und Weist mit Freddie Mercury beziehungsweise Queen und David Bowie sowie den Spannungen während der Entstehung von „Under Pressure“. Eine Woche später geht es bei Fleetwood Mac gewissermaßen gegen Fleetwood Mac: Beziehungen innerhalb der Gruppe zerbrachen, Auseinandersetzungen eskalierten und Mitglieder verließen die Band.
Das Finale entsteht diesmal teilweise vor Publikum. Am 17. September tritt Jennifer Weist beim Reeperbahn Festival im Hamburger Imperial Theater auf. Unterstützt wird sie dort ab 18.45 Uhr von Special Guest Matilda Jelitto. Gemeinsam nehmen sie sich die jahrelange Auseinandersetzung zwischen Taylor Swift und Katy Perry vor. Als reguläre Podcastfolge erscheint die Aufzeichnung am 22. Oktober und bildet damit den Abschluss der fünften Staffel.
«Fuck you very, very much!» wird von KUGEL UND NIERE für ARD Kultur produziert. Jennifer Weist bringt dabei ihre Erfahrungen als Musikerin und Frontfrau von Jennifer Rostock ein, während der langjährige Musikjournalist Markus Kavka auf zahlreiche Begegnungen und Interviews aus mehr als drei Jahrzehnten zurückgreifen kann. Bei ARD Kultur verantworten Rebecca Leiter und Kristian Costa-Zahn das Projekt, bei KUGEL UND NIERE liegen Produktion und Redaktion bei Michael Bartlewski und Johanna Bowman.