ZDF lässt im Montagskino den Ozean verschwinden

In der Free-TV-Premiere «Survive – Gestrandet im Ozean» kämpft eine Familie auf dem trockengelegten Meeresgrund ums Überleben.

Eine Yacht fünf Meilen vor Kuba, brennende Satelliten am Himmel und am nächsten Morgen ist der Atlantik verschwunden: Das ZDF zeigt am Montag, 12. Oktober 2026, um 22.15 Uhr die Free-TV-Premiere von «Survive – Gestrandet im Ozean». Der französisch-belgische Katastrophenfilm steht parallel zur Ausstrahlung für einen Monat im Streaming-Angebot bereit.

Der Meeresbiologe Tom, seine Frau Julia und ihre Kinder Cassie und Ben verbringen ihren Urlaub auf der Motoryacht „Orca“. Nach mehreren unerklärlichen Vorfällen gerät die Familie in einen schweren Sturm. Als sie am nächsten Morgen erwacht, liegt das beschädigte Boot auf einem Felsvorsprung am Grund des früheren Ozeans. Durch eine Umkehrung der magnetischen Pole haben sich Wasser und Land verschoben.

Die Familie ist jedoch nicht allein. Nachdem Ben seine Geburtstagsballons als Notsignal aufsteigen lässt, nähert sich ein fremder Mann mit einer Harpune. Die Begegnung endet tödlich, das Boot wird zerstört und die Vorräte gehen zur Neige. Julia und ihre Kinder müssen eine mehrere Tagesmärsche entfernte Tiefseetauchkapsel erreichen, bevor das Meer zurückkehrt. Auf dem Weg lauern weitere Gefahren, darunter ausgehungerte Krabben und herabstürzende Felsen.

Frédéric Jardin inszenierte den Mix aus Survivalabenteuer, Katastrophenfilm und Creature-Horror. Die Außenaufnahmen entstanden in Marokko. Neben Andreas Pietschmann sind Lisa Delamar, Lucas Ebel, Arben Bajraktaraj und Olivier Ho Hio Hen zu sehen. Die Hauptrolle der Julia spielt Émilie Dequenne. Die belgische Schauspielerin starb im März 2025 im Alter von 43 Jahren an einer seltenen Krebserkrankung. «Survive» war einer ihrer letzten Filme.
12.09.2026 14:23 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/175438