Schlechte Diagnose für «Club der roten Bänder»

Der Start der Neuauflage ist kein Erfolg. Die Fernsehstation kann mit den Ergebnissen nicht zufrieden sein.

RTL belebt «Die Flodders», Sat.1 gräbt «Kommissar Rex» aus und VOX versucht es mit einer Neuauflage von «Club der roten Bänder» - das Privatfernsehen ist kreativlos und wundert sich, dass es von Streamingdiensten wie Netflix deklassiert wird. In der neuen Serie erfährt Yannik, dass ein Hirntumor hinter seiner Erblindung steckt, und seine Welt scheint zusammenzubrechen. Yannik (Yoran Leicher), Veronika (Nadja Becker) und Uwe (Jesse Albert) gründen einen neuen Club im Krankenhaus. Die erste Episode verfolgten nur 0,57 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, das führte zu einem Marktanteil von weit unterdurchschnittlichen 2,9 Prozent. Bei den Umworbenen wurden 0,18 Millionen ermittelt, damit sicherte sich VOX immerhin 6,2 Prozent.

Nach der Operation bekommt Yannik eine folgenschwere Diagnose. Gleichzeitig wird ausgerechnet sein früherer Mobber Philipp Patient im Albertus Klinikum. Die Geschichte mit Jona Levin Nicolai sicherte sich 0,50 Millionen Fernsehzuschauer, die Geschichte mit Karen Dahmen und Greta Krämer verbuchte 2,7 Prozent. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Fernsehzuschauern wurden 0,16 Millionen registriert, dies führte zu mauen 5,2 Prozent.

Ab 22.05 Uhr ging die VOX-Allzweckwaffe «Hot oder Schrott – Die Allestester» wieder auf Sendung. Detlef versucht sich im Schwimmbad mit einem skurrilen Entspannungsprodukt über Wasser zu halten und Ingrid und Otto relaxen mit einem außergewöhnlichen Weinkühler. Das sahen sich 0,34 Millionen Menschen ab drei Jahren an, sodass ein Marktanteil von 3,0 Prozent erreicht wurde. Bei den jungen Leuten wurden 0,07 Millionen erreicht, sodass man auf 3,8 Prozent kam.
09.09.2026 08:27 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/175338