«Sommerhaus der Stars»-Probleme sind hausgemacht

Mit einer XL-Premiere hatte «Extra» deutlich weniger Sendezeit. Doch wirklich spannend war ein Bericht von RTL über die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock in New York City.

Beim Fernsehsender RTL startete am Dienstagabend die erste Folge von «Das Sommerhaus der Stars - Kampf der Promipaare», die bereits seit eineinhalb Wochen beim Streamingdienst RTL+ abrufbar ist. Schon bei der Zimmerverteilung fliegen die ersten Spitzen, alte Konflikte brechen auf und erste Bündnisse entstehen. Ein Missverständnis eskaliert zum ersten Streit. Bei der linearen Ausstrahlung waren am Dienstag bis 23.25 Uhr nur 0,81 Millionen Menschen ab drei Jahren dabei, das sorgte für einen Marktanteil von schlechten fünf Prozent. Bei den Umworbenen wurden 0,20 Millionen ermittelt, was zu 7,7 Prozent führte. In den Vereinigten Staaten von Amerika fand vor längerer Zeit ein Umdenken statt: Dort gibt es Formate erst nach der Ausstrahlung bei der Streamingplattform.

Das 35-minütige «Extra» beschäftigte sich im Anschluss mit dem Sohn von Fußball-Legende Thorsten Legat. Nico Legat strebt nach seinen Eskapaden im Reality-TV ein neues Leben als Familienmann an. Mit seiner Freundin Laura plant er eine gemeinsame Zukunft, während er seine Vergangenheit als Rüpel hinter sich lassen will. Das Magazin mit Mareile Höppner ergatterte 0,49 Millionen Fernsehzuschauer, sodass ein Marktanteil von 5,5 Prozent erzielt wurde. Beim Zielpublikum wurden 0,11 Millionen ermittelt, was zu 7,8 Prozent führte.

Das «RTL Nachtjournal» generierte um Mitternacht 0,35 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, wovon 0,08 Millionen zu den Umworbenen gehörten. Beim Gesamtpublikum wurden 5,4 Prozent Marktanteil eingefahren, bei den jungen Menschen lag der Marktanteil bei 7,0 Prozent. „Baerbock – Neustart in New York“ lief bei «RTL Nachtjournal Spezial», das von 0,28 Millionen Menschen verfolgt wurde. Es wurden 5,3 Prozent Marktanteil erzielt. Bei den jungen Menschen blieben 0,08 Millionen wach, der Marktanteil lag bei 8,0 Prozent.
09.09.2026 08:22 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/175336