Wie schlägt sich die zweite «Goldene Henne» im Ersten?

2025 verlieh das Erste der «Goldenen Henne» einen Primetime-Platz - mit durchaus ordentlichen Zahlen. Hält der Erfolg auch 2026 unter neuer Moderation?

Die Zuschauer und Fans der «Goldenen Henne» mussten zwar ein weiteres Jahr nicht auf Florian Silbereisen als Modertor verzichten, jedoch gab es eine neue Frau an seiner Seite. Mit Esther Sedlacek übernahm ein bekanntes Gesicht aus dem Ersten die Co-Moderation, übertragen wurde die große Gala von der Leipziger Messe am gestrigen Freitagabend ab 20:15 Uhr. Der Sendeplatz war für die blaue Eins nicht neu, denn schon 2025 gab es die «Goldene Henne» zur eben besten Sendezeit, am 12. September des Vorjahres wollten 2,93 Millionen Zuschauer die Preisverleihung sehen, das entsprach 15,8 Prozent des Marktes. Bei den jüngeren Zuschauern sorgen seiner Zeit 0,28 Millionen für 8,5 Prozent Marktanteil.

An diesen Zahlen muss sich der gestrige Abend unweigerlich messen lassen. Die Verliehung der Charity-Henne für das Kinder- und Jugenhospiz Leichtturm e.V., den Ehrenpreis Ehrenamt für das Tierheim Berlin oder auch den Entertainment-Henne für Felix Lobrecht gab es gestern vor 2,85 Millionen Zuschauern im Schnitt, die reine Reichweite ist also durchaus mit der Vorjahresleistung zu vergleichen. In Sachen Quote legte die Preisverleihung deutlich zu, gestern kamen stolze 18,0 Prozent zusammen. Bei der Performance der 14- bis 49-Jährigen sieht es ganz ähnlich aus, zwar wollten mit 0,22 Millionen Jüngeren etwas weniger Zuschauer den Abend verfolgen, dennoch stieg die Quote auf 9,6 Prozent. In Summe wird man beim Ersten demnach mit der zweiten «Goldenen Henne» zufrieden sein.

Spät am Abend, ab 23:50 Uhr, übernahmen zum Abschluss des Tages die «Tagesthemen». Die News und Meldungen des Tages sichertem dem Ersten noch 1,46 Millionen Zuschauer, somit stieg die Quote sogar auf 18,1 Prozent. Über Mitternacht hinweg konnten zudem 0,18 Millionen Jüngere notiert werden, das brachte einen ebenfalls gestiegenen Marktanteil von 11,5 Prozent mit sich.
05.09.2026 08:58 Uhr  •  Felix Maier Kurz-URL: qmde.de/175256