Die Produktion lehnt sich in fiktionalisierter Weise an die realen Terror-Ereignisse aus dem Dezember 2016 an.

Die Amokfahrt auf einem Berliner Weihnachtsmarkt – der 19. Dezember 2016 steht für einen der schwersten Terroranschläge in der Geschichte der Bundesrepublik. Entlang wahrer Begebenheiten und genau recherchierter Ereignisse, verdichten Regisseur David Nawrath und sein Autorenteam – in teils fiktionalen Elementen und Figuren – das komplexe Bild der Ereignisse und damit verbundener Poltik-Kritik in der sechsteiligen Serie
«Breitscheidplatz 19/12». Ab 30. Oktober 2026 startet die Produktion in der ARD Mediathek. Die lineare Ausstrahlung erfolgt am 1. November ab 21:45 Uhr sowie ab 6. November ab 23:55 Uhr im Ersten.
Das ist die fiktionalisierte Handlung: Der Islamische Staat rekrutiert 2015 in Deutschland Kämpfer im syrischen Bürgerkrieg. Der NRW-Staatsschützer Laudin (Albrecht Schuch) beobachtet einen Medizinstudenten (Doguhan Kabadayi), der sich den Terrormilizen anschließen möchte. Um an die Hassprediger heranzukommen, die junge Männer radikalisieren, schleust Laudin einen Informanten in das IS-Milieu ein: den Ex-Kriminellen Murat Cem (Tamer Trasoglu), der sich seine riskanten Dienste bezahlen lässt.
Dank seiner Freundschaft mit dem Prediger Salaman (Damir Avdic) findet der abgebrühte Cem bald einen Platz in der Bruderschaft. Dort lernt er einen jungen Mann kennen, den er für den Idealtypen eines künftigen Attentäters hält: Anis Amri (Wael Alkhatib), ein labiler und gewaltbereiter Einzelgänger. Cems Hinweisen geht die junge Polizeibeamtin Isra (Bayan Layla) nach, die selbst mit ihrer Familie aus Syrien geflohen ist. Doch der BKA-Experte Heyse (Hanno Koffler) hält Amri für einen kleinen Fisch.