Vier Jahre nach der Pay-TV-Premiere strahlte Nitro die Serie am späten Abend aus.
Bevor James Gunn seinen ersten DC-Spielfilm «Superman» im Kino platzieren konnte, stellte er noch «Guardians of the Galaxy Vol. 3» für Disneys Marvel fertig. Bereits zuvor war er an der Serie
«Peacemaker» beteiligt, bei der er nicht nur die Drehbücher schrieb, sondern auch Regie übernahm. Die Serie startete in den Vereinigten Staaten von Amerika im Januar 2022 und wurde bereits ein halbes Jahr später ins Line-up von RTL+ aufgenommen. Im August setzte Nitro auf die Serie.
Los ging es mit der ersten Folge „Verrückte neue Welt“ am Dienstag, den 11. August, um 22.30 Uhr. Immerhin 0,17 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten ein und verhalfen dem Sender zu 1,3 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen erreichte die Episode 0,04 Millionen und kam somit auf einen soliden Marktanteil von 1,5 Prozent. Die zweite Geschichte mit dem Titel „Ziemlich beste Feinde“ war sogar mit Lochlyn Munro als Detective Larry Fitzgibbon und Annie Chang als Eek Stack Ik Ik besetzt. 0,10 Millionen Menschen sahen bis 00.23 Uhr zu, was zu 1,3 Prozent Marktanteil führte. Bei den jungen Menschen wurden 0,03 Millionen gemessen, das brachte 3,4 Prozent.

Die dritte Episode mit dem Titel „Schmetterlinge im Kopf“ lief bis 01.10 Uhr und hielt sich am Dienstagabend sehr ordentlich. 0,08 Millionen Fernsehzuschauer blieben dran, das führte zu einem starken Marktanteil von 1,7 Prozent. Auch beim Zielpublikum sah das Ergebnis gut aus, denn Nitro sicherte sich weitere 0,03 Millionen und der Marktanteil wuchs auf 3,4 Prozent. „Ein Dödel für alle Fälle“ brachte bis 01.55 Uhr noch 0,08 Millionen Fernsehzuschauer und führte zu starken zweieinhalb Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 0,03 Millionen ausgewertet, die zu 3,7 Prozent führten.
Nur einen Tag später brach das Interesse ein, vermutlich wollten sich zahlreiche Fans die Nacht nicht um die Ohren schlagen. Die erste Folge des Abends mit dem Titel „Affentheater“ erreichte noch 0,11 Millionen Zuschauer, was zu 0,9 Prozent führte. Bei den jungen Erwachsenen waren allerdings nur 0,02 Millionen anwesend, die für 0,9 Prozent standen. „Die Kuh muss weg“ brachte ab 23.35 Uhr nur noch 0,06 Millionen und 0,8 Prozent. Bei den Werberelevanten sicherte sich Nitro nur noch 0,01 Millionen und 0,6 Prozent.

Mit „Der Apfel killt nicht weit vom Stamm“ sank das Interesse auf 0,01 Millionen Zuschauer, bei den Umworbenen saß niemand mehr vor dem Fernseher. „Schlachtfest“ wurde gerundet von keinem Menschen mehr gesehen, auch wenn der Sender beim Gesamtpublikum noch 0,1 Prozent holte. Im Durchschnitt erreichte die erste Staffel von
«Peacemaker» 0,08 Millionen Zuschauer und fuhr 1,1 Prozent Marktanteil ein. Mit 0,02 Millionen Umworbenen wurden mittelmäßige 1,6 Prozent geholt. Insofern war die Ausstrahlung kein schlechtes Ergebnis, auch wenn der zweite Abend ein völliger Reinfall war.