Hinweis: Die vorübergehende Version geht zunächst von einem Gesamtsieg der ARD aus - die exakten Daten wurden allerdings noch nicht geliefert.

Wahrscheinlich war es so: Führende Zuschauerzahlen für das Erste mit neuem Krimistoff:
«Die Diplomatin in Rom - Gefährliche Lügen» generierte aller Erfahrung nach wohl standesgemäße Gesamtzahlen, die klar vor dem ZDF gelegen haben dürften, erst recht weil die Mainzer unter drei Millionen verblieben. Die tatsächlichen Daten werden berichtet, sobald sie angeliefert wurden.
Musik-Programm lieferte gestern also das Zweite. Dort konnte
«Die Giovanni Zarrella Show - Die große Sommerparty» einen Erfolg verbuchen, lag mit 2,90 Millionen Interessierten allerdings unter der neuralgischen Drei-Millionen-Schwelle. Dennoch sorgte diese Resonanz am gestrigen Abend für einen verhältnismäßig schönen Anteil in Höhe 16,8 Prozent. Zarrella lag damit wahrscheinlich insgesamt auf Rang zwei. Bei den Jüngeren generierte Giovanni übrigens ebenfalls eine überdurchschnittliche Prozent-Relation in Höhe solider 9,1 Prozent, für die 0,25 Millionen langten - hier gelangte man jedoch nicht wie manches Mal in die Zweistelligkeit, der Sieg musste folglich klar an Raab abgetreten werden.
RTL, wo die
«Jetski Star WM» gezeigt wurde, stand sehr erfreulich da bei den 14-49-Jährigen. In der wichtigen Haupt-Zielgruppe lässt sich eine klar überdurchschnittliche Flughöhe festmachen - 0,47 Millionen zu sehr guten 18,9 Prozent ließen sich messen und besorgten demnach eine gelungene Premiere und die Führung für das Event in dieser Altersgruppe. Am Gesamtmarkt ließen sich zumindest 1,16 Millionen blicken, die zu noch recht passablen 7,9 Prozent führten. ProSieben mit dem Superhelden-Re-Run
«Avengers: Endgame» stand solide da, weil bei der Ausstrahlung positiv zweistellige 10,1 Zielgruppen-Prozent durch 0,27 Millionen im Schnitt herauskamen. Am Gesamtmarkt mobilisierte der Streifen 0,67 Millionen zu wenigstens mittelmäßigen 4,1 Prozent.
Noch akzeptabel bei den Menschen bis 49 Sat.1: Der Bällchensender wiederholte den 90er-Streifen
«Matilda». Nicht weltbewegende, aber als annehmbar zu wertende 6,9 Prozent (0,20 Millionen) ließen den Kanal noch d'accord gehen. Insgesamt ließen 0,75 Millionen zu 4,1 Prozent ein durchwinkbares Ergebnis erkennen. Die rote Kugel zeigte eine Komödien-Wiederholung:
«Selbst ist die Braut» brachte jedoch bloß dürftige 4,5 Prozent in der Zielgruppe auf, wofür 0,13 Millionen sorgten. Insgesamt kam man auf durchwachsen begrenzte 3,1 Prozent durch überschaubare 0,57 Millionen.
Ein Stück besser als zuletzt performte Procedural-Stoff bei Kabel Eins, wohl auch, weil hier auf neue Folgen umgestellt wurde. Wirklich ausgezahlt hat sich dies für
«9-1-1 Notruf L.A.» aber vor allem mit der zweiten Folge. Denn die Quoten der ersten Episode kamen zwar bereits auf etwas optimierte, aber dennoch durchwachsene 3,8 Prozent anhand 0,10 Millionen Jüngere. Die zweite Folge steigerte sich dann erstmals in wirklich befriedigende Zonen von 5,1 Prozent durch 0,15 Millionen. Insgesamt zeigte der Tacho maximal 0,57 Millionen zu recht vertretbaren 3,0 Prozent - ein ebenfalls verbessertes Resultat gegenüber den Vorwochen. Arg limitiert blieb in diesem Gefüge RTLZWEI mit
«Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?»: Hier besorgten 0,06 Millionen Jüngere nur sehr dünne 2,1 Prozent. Damit lag man noch hinter NITRO, wo Zweitliga-Fußball immerhin über vier Prozent und 0,10 Millionen Jüngere kam. 1,5 Prozent bei 0,27 Millionen ließen derweil auch am Gesamtmarkt nur ein richtig schlechtes Resultat für RTLZWEI zu.