Einst hatte VOX mit dem Tiertrainer einen absoluten Superhit im Programm – dieser Glanz ist inzwischen ziemlich verflogen.

Der Kölner Sender VOX hat den Start einer neuen Staffel von
«Der Hundeprofi - Rütters Team» vollzogen. Die neue Runde wird auf dem gelernten Sendeplatz am Samstag-Vorabend programmiert und bildet wieder zusammen mit dem Dauerbrenner «hundkatzemaus» eine ganze Tier-Schiene. Los gings folglich am vorigen Samstag mit einer ungenügenden Zielgruppen-Leistung 0,07 Millionen und 3,8 Prozent. Immerhin: Die Ergebnisse, die beim Gesamtpublikum fertiggebracht wurden, waren in Anbetracht recht ordentlicher 4,4 Prozent bei 0,64 Millionen schon eher über den Durchschnittswerten verortbar.
Zur zweiten Woche ergab sich jedoch wieder nur eine sehr frustrierende Sehbeteiligung von 0,08 Millionen und 3,9 Prozent in der Zielgruppe - erneut Resultate deutlich unterhalb der Sendernorm. Die Sportschau-Konkurrenz kann hier nicht die einzige Erklärung sein. Ein etwas linderndes Gegengewicht: Die Ergebnisse, die beim Gesamtpublikum fertiggebracht wurden, waren in Anbetracht vernünftiger 4,7 Prozent bei 0,69 Millionen überdurchschnittlich für VOX.
In der Zwischenbewertung lässt sich sagen, dass sich auch bei Rütter linear inzwischen ein merklicher Schwerpunkt bei den Über-50-Jährigen abzubilden scheint, was die veränderte Nutzung des klassischen TV widerspiegelt. Gleichzeitig ist ein derart massiver Aderlass bei den 14-49-Jährigen schon enttäuschend - unter dem Strich hat die Produktion also zu viele Fans verloren, um ihren übergeordneten Hit-Status zu verteidigen. Zum Vergleich: Die Ursprungsversion kam vor den inhaltlichen Umstellungen bis 2019 regelmäßig über 1,50 Millionen Zuschauende insgesamt und 0,60 Millionen Jüngere.
Beim alteingessenen Haustier-Magazin
«hundkatzemaus» ergab sich im Vorfeld eine sehr ähnliche Zweiteilung: 0,07 Millionen Jüngere wurden lediglich erhoben – ein dazugehöriger Anteil von behäbigen 4,5 Zielgruppen-Prozent schälte sich heraus. Bei den Älteren verfing der Dauerbrenner hingegen zu klar respektablen 5,7 Prozent (0,63 Millionen).