SWR startet «Rotlichttherapie» mit Domina, Sexualtherapeutin und Psychiater

Liebe, Sex und mentale Gesundheit stehen im Mittelpunkt eines neuen Videopodcasts. Zudem kündigt der SWR die «Heli Retter» und ein neues Hörspiel an.

Der SWR bringt im September einen neuen Videopodcast zu Sexualität, Beziehungen und psychischer Gesundheit an den Start. «Rotlichttherapie» ist ab Dienstag, den 15. September, in ARD Sounds sowie auf dem YouTube-Kanal „SWR Deep Talk“ verfügbar. Für das Format kommen drei Menschen mit sehr unterschiedlichen beruflichen Perspektiven zusammen: Domina Nina, Sexualtherapeutin Dr. Meriam Axtmann sowie der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. Pablo Hagemeyer.

Gemeinsam wollen sie offen über Liebe, Macht und Sex sprechen. Dabei sollen sowohl persönliche als auch psychologische Aspekte eine Rolle spielen. Thematisch bewegt sich «Rotlichttherapie» zwischen Nähe und Distanz, Lust und Scham sowie Macht und Verletzlichkeit. Der SWR verspricht einen offenen und zugleich psychologisch fundierten Umgang mit Fragen, die Beziehungen, Sexualität und mentale Gesundheit betreffen.

Für die ARD Mediathek kündigt der Sender außerdem «Heli Retter>» an. Die Produktion steht ab Mittwoch, den 23. September, zum Abruf bereit und begleitet die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph 22“. Dieser startet vom Bundeswehrkrankenhaus in Ulm und wird bei schweren Verkehrsunfällen, Reanimationen sowie medizinischen Notfällen in Heimen und Privathaushalten eingesetzt. Die Kamera begleitet das aus Pilot, Notarzt und Sanitäter bestehende Team bei seinen Einsätzen. Im Mittelpunkt steht dabei der Zeitdruck der Luftrettung: Der Hubschrauber kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn Patienten möglichst schnell medizinisch versorgt oder ein Notarzt an einen schwer erreichbaren Einsatzort gebracht werden muss.

Am Sonntag, den 27. September, erweitert schließlich das Hörspiel «Reflektier mal die Ästhetik deines Auftritts, Alter. Eine kulturelle Zumutung von Gesche Piening» das Angebot von ARD Sounds. Die tragische Komödie beschäftigt sich mit einer zunehmend polarisierten Gesellschaft und der Frage, welche Folgen finanzielle Einschnitte bei Kunst, Kultur, Sozialem und Wissenschaft für gesellschaftlichen Zusammenhalt und kulturelle Vielfalt haben können. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen miteinander umgehen und wofür sie bereit sind, sich einzusetzen.
27.08.2026 15:37 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/174984