Obwohl das «Young Sheldon»-Spin-off bislang nur mäßige Quoten erzielt, räumt ProSieben der Sitcom ab Mitte September deutlich mehr Sendezeit ein.

ProSieben baut seinen Comedy-Montag um: Ab dem 14. September 2026 zeigt der Sender nicht mehr zwei, sondern gleich vier Folgen von
«Georgie & Mandy» hintereinander. Das «Young Sheldon»-Spin-off belegt damit künftig den kompletten Zeitraum von 20.15 Uhr bis kurz nach 22.00 Uhr. Die bislang nach zwei Episoden startenden Serien «Ted» und «St. Denis Medical» rücken entsprechend um rund eine Stunde nach hinten.
Am 14. September beginnt «Georgie & Mandy» wie gewohnt um 20.15 Uhr. Weitere Episoden folgen um 20.40 Uhr, 21.10 Uhr und 21.35 Uhr. Erst um 22.05 Uhr übernimmt «Ted» mit zwei Folgen, ehe «St. Denis Medical» ab 23.15 Uhr ebenfalls im Doppelpack läuft. Damit setzt ProSieben zur besten Sendezeit noch stärker auf die Fortsetzung des «Young Sheldon»-Universums.
Bemerkenswert ist die Programmänderung vor allem angesichts der bisherigen Quoten. Am Montag, 24. August, erreichte die erste «Georgie & Mandy»-Folge lediglich 0,34 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 1,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen 0,19 Millionen sowie 6,1 Prozent zu Buche. Die zweite Folge steigerte sich immerhin auf 0,42 Millionen Zuschauer und 2,0 Prozent. In der Zielgruppe wurden 0,22 Millionen Menschen und 6,4 Prozent gemessen. Für ProSieben sind das keine überzeugenden Werte, dennoch schnitt die Sitcom deutlich besser ab als das anschließende Programm. Die Ausweitung von «Georgie & Mandy» lässt sich deshalb weniger als Reaktion auf einen Quotenerfolg verstehen, sondern vielmehr als Versuch, das derzeit noch stärkste Glied des schwachen Comedy-Abends länger in der Primetime zu halten.