Die Schauspielerin wurde durch «The Donna Reed Show» zum Fernsehstar, drehte mit Elvis Presley und feierte später mit «Coach» große Erfolge.

Die US-amerikanische Schauspielerin Shelley Fabares ist tot. Sie starb am Samstag im Alter von 82 Jahren in Los Angeles. Ihr Ehemann Mike Farrell, bekannt aus der Fernsehserie «M*A*S*H», gab ihren Tod bekannt. Angaben zur Todesursache machte er nicht.
Fabares stand bereits als Kind vor der Kamera, ihren Durchbruch feierte sie 1958 mit «The Donna Reed Show». In der erfolgreichen Familien-Sitcom verkörperte sie Mary Stone, die Tochter der von Donna Reed gespielten Hauptfigur. Während dieser Zeit versuchten die Produzenten auch, Fabares als Sängerin zu etablieren. Obwohl sie selbst wenig von ihren musikalischen Fähigkeiten überzeugt war, landete sie 1962 mit „Johnny Angel“ einen Nummer-eins-Hit in den amerikanischen Charts.
In den folgenden Jahren arbeitete Fabares mehrfach mit Elvis Presley zusammen. Sie spielte in «Girl Happy» (1965), «Spinout» (1966) und «Clambake» (1967) an seiner Seite. Anschließend verlagerte sie ihren Schwerpunkt wieder stärker ins Fernsehen. Unter anderem war sie 1971 im gefeierten Fernsehfilm «Brian’s Song» zu sehen und übernahm später eine wiederkehrende Rolle in der Sitcom «One Day at a Time».
Einer neuen Generation von Fernsehzuschauern wurde Fabares schließlich durch «Coach» bekannt. In der ABC-Sitcom spielte sie von 1989 bis 1997 Christine Armstrong, die Freundin und spätere Ehefrau des von Craig T. Nelson verkörperten Footballtrainers Hayden Fox. Die Serie brachte es auf neun Staffeln und mehr als 190 Folgen.
Im Jahr 2000 musste sich Fabares einer Lebertransplantation unterziehen. Einige Jahre später zog sie sich weitgehend von der Schauspielerei zurück, blieb der Branche aber verbunden. Sie engagierte sich in der Screen Actors Guild und war von 2003 bis 2018 an der Produktion der SAG Awards beteiligt. Mit Mike Farrell war Shelley Fabares seit 1984 verheiratet.