Zu dieser Zeit zeigte der Sender wiederum gleich vier neue Folgen der Dating-Show am Stück.

Nach langem Abwarten brachte RTL im Juni schon länger fertig produzierte Folgen seiner Datingshow
«Take me out» zur Erstausstrahlung. Die von Jan Köppen präsentierte Sendung wurde aber nicht mehr wie früher zur Late-Prime als Lead-Out von großen Primetime-Shows programmiert, sondern selbst zur Hauptsendezeit verbraten. Konkret los gegangen war es am Samstag, 13. Juni 2026 um 20.15 Uhr mit jeweils gleich mehreren frischen Ausgaben - die nächsten vier wurden eine Woche später angehangen. Gestern am 22. August ging «Take me out» dann aber tatsächlich in die nächste Runde, also in die 12. Staffel: Zu dieser Zeit zeigte der Sender wiederum gleich vier neue Folgen der Dating-Show am Stück.
Der Auftakt der 12. Staffel war nun zunächst nicht berauschend unterwegs: Die Sendung sicherte sich zum Primetime-Start nur einstellige 6,2 Prozent durch 0,18 Millionen Fernsehzuschauer in der Zielgruppe. Insgesamt standen nur 0,48 Millionen auf dem Papier, das führte zu sehr niedrigen 2,4 Prozent. Die zweite Folge steigerte sich nach 21.00 Uhr immerhin etwas auf 0,25 Millionen Jüngere bei weiter verhaltenen 7,4 Prozent. Erst die dritte Ausgabe des Abends, die ab 22.30 Uhr dann knapp nach Abpfiff des Fußballspiels in Sat.1 kam, steigerte sich auf erfolgreiche 13,2 Prozent durch 0,34 Millionen Jüngere - einige von ihnen nutzen das Dating-Format augenscheinlich zum Ausklingen vom Sport. Bei den Älteren taten dies nur 0,68 Millionen zu 4,7 Prozent - zwar auch Steigerungen, aber weiterhin ein unterdurchschnittlicher Bereich. Abschließend: Die vierte Folge des Abends ab 23.30 Uhr steigerte den Zielgruppen-Wert noch auf schöne 14,8 Prozent, allerdings bei nachlassender Reichweite um 0,24 Millionen.
Für schöne Marktanteile sorgte am Nachmittag übrigens RTL's
«DFB-Pokal»-Debüt, welches sich aus dem Match Saarbrücken-Hertha zusammensetzte. Dieses wies ab 15.30 Uhr in Hälfte eins klar überdurchschnittliche 16,7 Prozent bei 0,20 Millionen Jüngeren auf. Mit 0,78 Millionen und 9,0 Prozent lag man zwar auch am Gesamtmarkt ebenfalls über Sender-Norm, wies aber noch deutliche Steigerungspotenziale auf. Die zweite Halbzeit steigerte sich dann leicht auf 0,23 Millionen Jüngere bei weiterhin 16,7 Prozent. Insgesamt gings zunächst hoch auf 0,91 Millionen und 9,6 Prozent, womit man aber weiter einstellig blieb. Erst mit anschließender Verlängerung plus Elfmeterschießen knackte die Partie insgesamt die Millionen mit zunächst 1,14 Millionen und dann 1,30 Millionen zu erfreulich zweistelligen 12,2 Prozent. Bezüglich der Jüngeren hielt man sich übrigens bis zum Abpfiff nahezu konstant bei 0,20 Millionen.