Das Wirtschaftsmagazin des Norddeutschen Rundfunks hatte es sich zum Ziel gesetzt, seine Zuschauer mit manipulierten Arzneimittelpackungen zu verunsichern.

Am Mittwochabend setzte Das Erste wieder auf eine neue Ausgabe von
«Plusminus», die dieses Mal vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) verantwortet wurde. Neben dem Boom der Start-up-Firmen und der Ladesäulen-Suche war auch das Thema manipulierte Arzneimittelpackungen Teil der Sendung. Bereits ein einfaches Bügeleisen genügt, um die erst seit wenigen Jahren vorhandenen Sicherheitsklebestellen abzulösen. So könnten die Medikamente durch Placebos ausgetauscht werden, dies ist allerdings ein sehr weit hergeholtes Thema. Das Wirtschaftsmagazin, das 1,81 Millionen Zuschauer hatte, dramatisierte diese Möglichkeit vor 10,0 Prozent der Zuschauer. Bei den jungen Menschen wurden 0,15 Millionen ermittelt, was zu 5,2 Prozent führte.
Die von Jörg Schönenborn moderierten
«Tagesthemen» erreichten um 22.15 Uhr 1,81 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, darunter waren 0,21 Millionen 14- bis 49-Jährige. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 12,5 Prozent, bei den jungen Menschen wurden 8,7 Prozent ermittelt. In einer neuen
«maischberger»-Ausgabe waren die Korrespondentin im ARD-Studio Kyjiw, Susanne Petersohn, und die Leiterin der NGO Universal Aid Ukraine, Anna Elsbernd, zu Gast. Außerdem waren der langjährige Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, Theo Koll, die stellvertretende Leiterin des „RND“-Hauptstadtbüros, Kristina Dunz, und die „taz“-Journalistin Anna Lehmann anwesend. Die Sendung aus Berlin sicherte sich 1,03 Millionen Fernsehzuschauer und führte zu 11,4 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 0,07 Millionen ermittelt, sodass ein Marktanteil von miesen viereinhalb Prozent erreicht wurde.
Zur Hauptsendezeit kramte Das Erste
«Bis zur Wahrheit» mit Maria Furtwängler, Margarita Broich und Damian Hardung heraus. Das Drama von Saralisa Volm, verfasst von Lena Fakler, verbuchte 2,94 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren. Der Marktanteil wurde auf 14,7 Prozent taxiert. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,15 Millionen gezählt, der Marktanteil wurde auf schwache 4,6 Prozent beziffert. Die Premiere im November 2024 erreichte 4,47 Millionen Zuschauer, darunter waren 0,41 Millionen zwischen 14 und 49 Jahren.