Der bekannte ARD-Wettermann bespricht mit Mario Thunert Zusammenhänge des Klimawandels. Verändern Dauer-Hitzewellen und Extremdürre die Definitionen von Sommer in Deutschland?
Der Sommer 2026 hat Deutschland mit lang anhaltenden Hitzewellen, Temperaturen von bis zu 40 Grad und extremer Trockenheit getroffen. Im Gespräch mit dem bekannten TV-Meteorologen Sven Plöger geht Mario Thunert der Frage nach, wie außergewöhnlich diese Entwicklung tatsächlich ist und welche Rolle die Erderwärmung dabei spielt. Plöger erklärt anschaulich, warum Hitzewellen länger und intensiver werden und weshalb Hitze trotz ihrer hohen Opferzahlen häufig unterschätzt wird.
Zum Schluss geht es um die Frage, ob die zunehmende Betroffenheit durch Hitze und Dürre zu einem gesellschaftlichen Umdenken und einer veränderten öffentlichen Stimmung führt. Plöger beobachtet derzeit eher eine Mischung aus Sorge und Apathie, sieht aber weiterhin Handlungsmöglichkeiten. Auch die Medien stehen in der Verantwortung: Statt Alarmismus und Dystopien brauche es verständliche Wissenschaft, gute Geschichten und eine Kommunikation, die nicht vorschreibt, sondern Wissen vermittelt, Neugier weckt und Mut zur Veränderung macht.