«Bares für Rares» startet fulminant in Daytime-Woche - und endet noch beeindruckender

Horst Lichter kann zufrieden auf die letzten fünf Tage zurückblicken: Sein Primetime-Special holte ordentliche drei Millionen, sein Daytime-Montag zwei Millionen, die zu dieser Zeit eine grandiose Dimension markierten.

Am dieswöchigen Mittwoch, den 12. August um 20.15 Uhr, stand im ZDF die nächste «Bares für Rares XXL»-Version an - dieses Mal auf Schloss Ehreshoven. Vorzeigbare 16,2 Prozent (3,02 Millionen gesamt) wie durchwachsene 6,1 Prozent (0,17 Millionen Jüngere) schalteten für Horst Lichters Primetime-Trödel ein. Doch wie liefen denn eigentlich die regulären Daytime-Ausgaben von «Bares für Rares» in dieser Woche?

Bereits zum vergangenen Wochenstart, am Montag, den 10. August um 15.05 Uhr, lief es für Horst Lichter ganz phantastisch. Die Einschaltzahlen beliefen sich beim Gesamtpublikum auf stolze 2,01 Millionen - das war für diese Tageszeit eine außergewöhnliche Größenordnung, und auch für den Trödel-Klassiker keine Selbstverständlichkeit. Abgebildet hat sich dieses Ausnahmestandig auch in einem extrem hohen Marktanteil von 25,9 Prozent. 14-49-jährige sahen zu deutlich begrenzteren 0,09 Millionen zu, aber noch zu einem soliden Anteil in Höhe 9,6 Prozent langten.

Weiter strahlend sah es dann am Dienstag aus, wenngleich die Zwei-Millionen-Hürde nicht mehr übersprungen werden konnte. Trotzdem steigerte sich der Gesamt-Anteil sogar weiter auf krasse 27,0 Prozent - 1,85 Millionen Zuschauende ermöglichten diesen Quotenwert. Mit passablen 8,8 Prozent (0,07 Millionen) setzte es auch bei den Jüngeren einen Wert über Senderschnitt.

Dass aber die Zweistelligkeit bei der jüngeren Zuschauerschaft bei mittlerweile arg limitierten Daytime-Umfängen potenziell immer denkbar ist, wurde Mitte der Woche plastisch: Denn schon moderate 0,09 Millionen Jüngere ließen sich in einen schönen Anteil von 11,6 Prozent übersetzen. Die Älteren ließen auf hohem Niveau etwas nach auf 1,66 Millionen beziehungsweise 23,3 Prozent.

Exakt konstant bei den Jüngeren ging es am Donnerstag weiter. An jenem Datum reproduzierte die Sendung das Vortagesergebnis in Gestalt 0,09 Millionen und 11,6 Prozent. Inklusive der über 50-jährigen war ein leichter Anstieg auf pfundige 25,2 Prozent anhand 1,79 Millionen zu beobachten.

Insgesamt holte der Wochenabschluss dann sogar nochmal einen Wochenbestwert - massive 2,27 Millionen überboten die tolle Montags-Leistung tatsächlich. Der Anteil bewegte sich bei etabliert prallen 26,5 Prozent. Die Reichweite der 14-49-jährigen hielt sich mit 0,08 Millionen in deutlich überschaubareren Grenzen, langte aber zumindest noch zu einem ordentlichen Anteil von 8,3 Prozent.

Alles in Allem kann man «Bares für Rares» eine wahrlich gelungene Woche auch zur Daytime attestieren - was allerdings nicht verwunderlich ist. Vor allem Gesamt-Reichweiten von über zwei Millionen, die zu Beginn und Ende der Woche gemessen wurden, sind zu der frühen Tageszeit schon beeindruckend. Bezüglich der 14-49-Jährigen ist dagegen ein bisschen einzuschränken, dass sich auch hier abzeichnet, dass überschaubare Umfänge inzwischen schon ausreichen, um zweistellige Prozent-Relationen hervorzubringen. Über die Monate weist die Trödel-Sendung im jüngeren Segment an einigen Tagen zumindest über 0,10 Millionen auf - diese erstrebenswerte Schwelle wurde seit dem Frühling tendenziell seltener erreicht.
16.08.2026 08:08 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/174595