Thelma Buabeng kehrt als «Die Polizistin» zurück

Der zweite Film mit Thelma Buabeng als BKA-Ermittlerin Gloria Acheampong führt tief ins Frankfurter Nachtleben und setzt nach dem starken Auftakt erneut auf einen düsteren Kriminalfall.

Das ZDF setzt «Die Polizistin» fort. Am Montag, 21. September 2026, zeigt der Mainzer Sender um 20.15 Uhr den neuen „Fernsehfilm der Woche“ „Die Polizistin und die Todesstille“. Bereits ab dem 12. September ist der 90-Minüter im Streaming-Angebot des ZDF verfügbar. Wie schon beim ersten Film übernimmt Lars Becker Buch und Regie.

Im Mittelpunkt steht erneut Thelma Buabeng als BKA-Polizistin Gloria Acheampong. Diesmal wird sie von ihrem Chef Boris Lambert nach Frankfurt am Main geschickt. Dort wurde ein verdeckter Ermittler in einem gestohlenen Auto ermordet aufgefunden. Für Gloria ist der Fall jedoch persönlicher, als ihre Kollegen ahnen: Sie kannte den Toten, Yunis Zouaï, bereits aus Studienzeiten und hatte zuletzt ein Verhältnis mit ihm. Diese Verbindung verschweigt sie zunächst.

Gemeinsam mit den Drogenfahndern Milan Stepanovic und Ronny Engels führt die Spur Gloria mitten ins Frankfurter Nachtleben. Schnell gerät Gastronom Leon Graf in den Fokus. Seine Lokale laufen nicht nur wirtschaftlich gut, sondern sollen auch zur Geldwäsche von Drogengeldern genutzt werden. Yunis hatte zuletzt in einem seiner Etablissements gearbeitet – gemeinsam mit Leons Freundin Debbie. Doch je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto deutlicher wird, dass mehrere Personen ein Motiv gehabt haben könnten.

Zusätzliche Brisanz erhält der Fall, weil innerhalb der Polizei offenbar Informationen nach außen dringen. Gloria muss zunehmend damit rechnen, dass sie nicht jedem in den eigenen Reihen vertrauen kann. Als schließlich auch DJ Nikki Caspari ermordet wird, rückt dessen Freundin Emma ins Zentrum der Ermittlungen. Sie könnte eine wichtige Zeugin sein, ist jedoch verschwunden. Ein entscheidendes Beweisstück vermutet Gloria zudem bei Yunis' Ex-Frau Paula.

Neben Thelma Buabeng gehören Tobias Oertel, Haley Louise Jones, Marc Benjamin, Almila Bagriacik, Alexander Milo, Teresa Rizos, Nico Holonics, Slavko Popadić, Nadeshda Brennicke, Carlo Ljubek und Vincent Krüger zum Ensemble. Die Kamera führte Alexander Sachs, die Musik stammt von Hinrich Dageför und Stefan Wulff.

Der erste Film der Reihe, «Die Polizistin und die Sprache des Todes», hatte im September 2024 sehr starke Quoten erzielt. Damals sahen 5,91 Millionen Zuschauer zu, was einem Marktanteil von 23,3 Prozent entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen kamen 0,39 Millionen und 7,4 Prozent zustande.
15.08.2026 11:20 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/174549