Neue Folgen pushen «Georgie & Mandy» überhaupt nicht

Nachdem in den letzten Wochen Wiederholungen liefen, startete nun die zweite Staffel.

Ab Montag, den 13. Juli 2026 spulte ProSieben die Debütstaffel von «Georgie & Mandy» nochmal im Sommerprogramm ab. Mit Anteilen um fünf und vier Prozent war damit zunächst aber kein Stich zu setzen. Letzte Woche ging es bei Hitze trotz beständig überschaubarer Reichweiten von den Anteilen bis auf sechs und sieben Prozent. Nun (10. August) schloss sich die zweite Staffel mit neuen Folgen an. Konnte dies die Quoten steigern?

Dieses Mal wurde lediglich ein Doppelpack, also zwei Folgen programmiert: Mit der ersten Folge des Abends gelangte das Interesse trotz neuer Geschichten nur auf gesunkene 0,12 Millionen Werberelevante (letzte Woche 0,14 Millionen), die einem verschlechterten Marktanteil von 4,1 Prozent entsprachen - ein ungenügender Wert klar unterhalb des ProSieben-Schnitts. Die zweite Folge baute im Anschluss leicht auf 0,15 Millionen aus, womit sich auf trotzdem weiterhin mangelhafte 5,1 Prozent gesteigert wurde. Die starke Leichtathletik im Ersten könnte als zusätzliche Konkurrenz ProSieben wie allen anderen Privaten zwar zusätzlich geschadet haben, als alleinige Ausrede kann das aber nicht herhalten. Insgesamt blieb man übrigens bei völlig ernüchternden 1,6 Prozent durch 0,31 Millionen kleben.

Anschließend sendete man die neue Sitcom «Ted» - hier bewegte man sich in eine weiter reduzierte Richtung ob nur noch grottiger 3,4 und 3,1 Zielgruppen-Prozent durch 0,10 und 0,09 Millionen. Am Gesamtmarkt lag die Serie bei massiv desolaten 1,1 Prozent durch höchstens 0,21 Millionen. «St. Denis Medical» floppte mit 0,11 sowie 0,10 Millionen Fernsehzuschauer. Bei den Umworbenen standen nur 2,4 und 2,8 Prozent auf dem Papier.

Besser lief es ab 20.15 Uhr für VOX, wo «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer - Das Beste aus 20 Jahren» innerhalb der Geburtstags-Wochen. Damit zeigte sich, dass trotz starker Leichtathletik zumindest solide Werte zu holen waren, genauer gesagt 8,0 Prozent in der Zielgruppe bei einer Sehbeteiligung von 0,23 Millionen Jüngeren. Im Vergleich etwas überschaubarer liefs am Gesamtmarkt ob gerade noch verkraftbarer 3,4 Prozent durch 0,64 Millionen.
11.08.2026 08:40 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/174405