Am Donnerstag wurde die Action-Komödie «Fast & Furious 9» gegen «Justice League» ausgestrahlt. In der Nacht punktete RTL mit einer Callboy-Geschichte.

RTL-Programmchefin Inga Leschek fällt immer wieder mit ungewöhnlichen Programmideen auf. Beispielsweise ließ sie «Deutschland sucht den Superstar» gegen «Sing meinen Song» antreten, beide Sendungen erzielten dadurch Staffel-Tiefstwerte. Jetzt programmierte sie am Donnerstag den Spielfilm
«Fast & Furious 9» und setzte damit auf die klassische VOX-Programmfarbe: Action mit einer Prise Comedy.
Die Wiederholung des Spielfilms mit Helen Mirren, Vin Diesel, Charlize Theron und Kurt Russell ließen sich 0,87 Millionen Menschen nicht entgehen. Die Produktion aus dem Jahr 2021 sicherte sich 5,2 Prozent Marktanteil. Der Action-Streifen holte 0,31 Millionen Zuschauer aus der für die Werbewirtschaft wichtigen Zielgruppe und sicherte sich somit 11,6 Prozent. VOX versuchte sich mit
«Justice League» über Wasser zu halten. Der Ensemble-Film mit Ben Affleck, Jeremy Irons, Diane Lane, Connie Nielsen und Amber Heard brachte 0,61 Millionen Zuschauer und fuhr 3,5 Prozent ein. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,14 Millionen verbucht, der Marktanteil lag bei 5,2 Prozent. VOX setzte den Abend mit
«Man of Steel» fort, 0,63 Millionen Menschen blieben dran. Bei den Werberelevanten wurden 6,5 Prozent erreicht. Die Reichweite stieg, weil RTL nicht mehr das ähnliche Programm sendete.
Zurück zu RTL: Im Anschluss wurde noch
«stern tv reportage» mit „Unser Hauptstadtflughafen“ wiederholt. Dies wollten sich 0,46 Millionen Menschen noch einmal ansehen, der Marktanteil lag bei 4,8 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,15 Millionen gezählt, das führte zu 8,5 Prozent. Das
«RTL Nachtjournal» sammelte 0,59 Millionen Zuschauer ein, bei den Umworbenen wurden 16,3 Prozent erreicht. „Das Leben eines Callboys“ war das Thema bei
«RTL Nachtjournal Spezial». Dieses Mal waren 0,47 Millionen dabei, der Marktanteil lag bei 9,5 Prozent. Unter den jungen Erwachsenen wurden 0,19 Millionen entdeckt, die für 16,9 Prozent sorgten.