Paramount legt beim Gewinn zu

Dennoch hatte das Unternehmen mit den linearen Fernsehsendern zu kämpfen. Das Studiogeschäft lief gut, weil «Scary Movie» auch vergleichsweise günstig war.

Paramount hat am Dienstag die Kennzahlen für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. In den Monaten April, Mai und Juni 2026 stieg der Umsatz von 6,849 auf 6,913 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen kletterte im selben Zeitraum von 0,863 auf 1,099 Milliarden US-Dollar. Das operative Einkommen verbesserte sich von 399 auf 475 Millionen Euro.

Mit seinen verschiedenen Streamingdiensten wie Paramount+, BET+ und Pluto erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 2,474 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von neun Prozent entspricht. Im Vorjahreszeitraum wurden 2,264 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Im zweiten Quartal kamen rund zwei Millionen Abonnentens hinzu, vor allem durch die Fußballweltmeisterschaft in Lateinamerika stiegen die Abonnentenzahlen. Die Werbung in diesem Bereich stieg um acht Prozent. Der Gewinn vor Steuern kletterte von 254 auf 366 Millionen US-Dollar.

Im Kinobereich stieg der Umsatz von 1,135 auf 1,314 Milliarden US-Dollar. Innerhalb eines Jahres wurde ein Plus von 16 Prozent erzielt. Der Gewinn steigerte sich von -31 Millionen auf 36 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen zeigte sich vor allem mit «Scary Movie», der 231,4 Millionen US-Dollar einspielte, zufrieden. Das Budget betrug gleichzeitig 30 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr hatte man zwar «Mission: Impossible – The Final Reckoning», der allerdings bis zu 400 Millionen US-Dollar kostete und rund 600 Millionen US-Dollar einspielte.

Die Fernsehsparte mit Sendern wie CBS, Paramount Network, Comedy Central und Nickelodeon schrumpfte von 3,454 auf 3,128 Milliarden US-Dollar. Der Werbeumsatz ging um 14 Prozent zurück, vor allem der Pay-TV-Sender Showtime schrumpfte weiter. Der Gewinn der Sparte betrug 1,1 Milliarden US-Dollar.
04.08.2026 22:19 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/174225