Das Unternehmen erreichte im zweiten Quartal die Gewinnzone. Mit den entsprechenden Sparmaßnahmen wurden über 500 Millionen US-Dollar Gewinn erwirtschaftet.

Am Dienstagmorgen stellte der Streamingdienst Spotify in New York City seine aktuellen Quartalszahlen vor. Der Umsatz stieg in den Monaten April, Mai und Juni 2026 auf 4,777 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete das Musikunternehmen 4,193 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern wuchs von 48 auf 720 Millionen US-Dollar. Das Nettoeinkommen verbesserte sich von -86 Millionen auf 545 Millionen Euro. Das Unternehmen trat in einigen Bereichen auf die Bremse und verpflichtete weniger Stars.
Innerhalb eines Jahres wuchs die Zahl der monatlich aktiven Nutzer von 696 auf 777 Millionen, die Zahl der Premium-Abonnenten kletterte von 276 auf 300 Millionen. Derzeit hören 494 Millionen Menschen Spotify mit Werbung, im Vorjahreszeitraum waren es noch 433 Millionen. Der Premium-Umsatz wuchs von 3,753 auf 4,331 Milliarden Euro, der Werbeumsatz kletterte von 440 auf 446 Millionen Euro. Die Nutzer verteilen sich weiterhin ähnlich: 25 statt 26 Prozent kommen aus Europa, 16 statt 17 Prozent aus Nordamerika und 21 Prozent aus Lateinamerika. Die übrigen 37 Prozent (+1 %) stammen aus dem Rest der Welt. Die Premium-Abonnenten verteilen sich wie folgt: 36 Prozent stammen aus Europa, 25 Prozent aus Nordamerika und 24 Prozent aus Lateinamerika. Der übrige Teil der Welt – 15 Prozent – trägt ebenfalls Gebühren.
Spotify teilte mit: „Unser Geschäft entwickelte sich im zweiten Quartal gut, was vor allem auf die starke Entwicklung bei den Abonnentenzahlen und der Rentabilität zurückzuführen ist. Ähnlich wie im letzten Quartal stiegen die monatlich aktiven Nutzer (MAUs) im Jahresvergleich um 12 %, wobei der Nettozuwachs von 16 Millionen leicht unter der Prognose von 17 Millionen lag. Die Abonnentenzahlen entwickelten sich über den Erwartungen und erreichten im Quartal 300 Millionen, was einem Nettozuwachs von 7 Millionen gegenüber der Prognose von 6 Millionen entspricht. Der Umsatz entsprach der Prognose und stieg auf Basis konstanter Wechselkurse um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Bruttomarge von 33,4 % übertraf die Prognose und stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 193 Basispunkte, während das Betriebsergebnis von 655 Millionen Euro aufgrund der starken Bruttomarge und geringerer Sozialabgaben die Prognose übertraf. Die Sozialabgaben lagen aufgrund von Aktienkursbewegungen im Quartal um 9 Millionen Euro unter der Prognose. Der freie Cashflow* erreichte im 2. Quartal 797 Millionen Euro, womit sich der freie Cashflow der letzten zwölf Monate (LTM***) auf 3,3 Milliarden Euro belief.