«Die Lieblingsmarken der Deutschen»: Reichen 2,5 Prozent?

Am gestrigen Sonntag lief die zweite Auskopplung der neuen Folgen von «Die Lieblingsmarken der Deutschen» - mit Aufwind im Gepäck. Reichen aber 2,5 Prozent Marktanteil aus?

Im Juni 2022 zeigte Kabel Eins erstmals «Die Lieblingsmarken der Deutschen». Damals ging es um «IKEA» und tatsächlich wollten sich das 0,70 Millionen Zuschauer im Schnitt nicht entgehen lassen. Das brachte dem Sender zu der genannten Zeit 2,8 Prozent Marktanteil - schon damals hätte man die Frage stellen dürfen, ob das denn ausreicht. Offensichtlich hat es bislang ausgereicht, denn mit dem gestrigen Sonntag lief die zweite Episode der fünften Staffel des Formats an. Am 26. Juli ging es um «Playmobil, Märklin, Carrera & Co.», was 0,45 Millionen Zuschauer im Schnitt verfolgten. Mit dieser Reichweite waren eher bidere 2,2 Prozent drin, wobei Kabel Eins schon in der Vorwoche demnach gar nicht so weit von der Premieren-Leistung weg war. Gestern beleuchtete die zweite Ausgabe der fünften Staffel die Marken «Krombacher, Bitburger, Warsteiner & Co.».

Das Bier brachte die TV-Zuschauer offensichtlich in Wallung, denn der Classics-Sender steigerte sich auf durchschnittliche 0,47 Millionen Zuschauer. Damit sollte auch der Marktanteil auf 2,5 Prozent steigen. Und wieder könnte man die Frage stelle, ob eben diese 2,5 Prozent als Marktanteil ausreichen. Deutlich aussagekräftiger, weil für den Sender positiver, ist die Bilanz der Zielgruppe. Hier steigerte sich die zweite Staffel-Auskopplung von 0,13 Millionen Umworbenen auf 0,16 Millionen. Das war mit Blick auf die Quote ein Satz von 3,8 auf stolze 5,3 Prozent.

Mausert sich Kabel Eins folglich zu einem Primetime-Angebot mit Erfolgspotenzial? Oder ist es viel einfacher und die gezeigten Leistungen reichen bereits aus? Immerhin lief nichts am gestrigen TV-Tag besser als die Primetime (bei Kabel Eins). Im Anschluss an das 20.15 Uhr-Angebot hielt «Abenteur Leben am Sonntag» noch 0,29 Millionen Zuschauer, der Marktanteil stieg damit ab 22:20 Uhr auf 2,8 Prozent. Die Zielgruppe reduzierte sich auf 0,12 Millionen, womit der Anteil am entsprechenden Markt auf 6,3 Prozent ebenfalls steigen sollte.
03.08.2026 08:47 Uhr  •  Felix Maier Kurz-URL: qmde.de/174164