«Die Versicherungsdetektive»: Mehr als nur Feuerwehr?

Wird ein Trainer gefeuert, muss ein "Feuerwehrmann" her. Schnell Abhilfe schaffen, Veränderung bewirken und im Idealfall eine Trendwende einleiten. Ist der Einsatz von «Die Versicherungsdetektive» vergleichbar?

Bekanntermaßen ersetzte die RTL-Show «Die Versicherungsdetektive» am vergangenen Sonntag den desolaten Flopp der Sky-Show «Dieses Ochsenknechts» auf dem 19 Uhr-Slot. Der "Feuerwehr"-Einsatz gelang, mit 0,81 Millionen Zuschauern im Schnitt lief der erste Auftritt von Timo Heitmann und Patrick Hufen durchaus ordentlich ab - vor allem im Vergleich mit den jüngsten Zahlen der «Ochsenknechts». Die wollten zum Schluss nur noch 0,41 Millionen Zuschauer im Schnitt sehen. Doch wie geht es jetzt mit «Die Versicherungsdetektive» weiter?

Am zweiten Sonntag mit «Versicherungsdetektive» anstatt «Ochsenknechts» läuft es weiterhin sichtlich besser. Gestern holte das 19 Uhr-Programm 0,91 Millionen Zuschauer im Schnitt ab, die Quote lag damit bei 5,9 Prozent. Im Gegenteil zum vorangegangenen Sonntag ist jedoch mittlerweile das Urteil erlaubt, dass die Leistung für sich gesprochen für RTL nicht gänzlich überragend ist - man erfüllt mehr die Erwartungen. Klar - im Vergleich zu «Diese Ochsenknechts» ist es weiterhin ein elementarer Schritt in die richtige Richtung. In puncto Zielgruppen-Leistung kann der zweite Sonntag mit Heitmann und Hufen gleichermaßen bedingt überzeugen. Gestern sorgten 0,19 Millionen 14- bis 49-Jährige für einen Marktanteil von guten 9,0 Prozent. Der direkte Vorlauf der Primetime sollte in Köln wohl durchaus besser ablaufen.

Der "Trainer"-Effekt eines "Feuerwehrmanns" war also da - für gewissermaßen "ein Spiel". Mehr ist aber augenscheinlich nicht drin und RTL muss sich für den Sonntag-Vorabend ein neues Fundament bauen. Im Mai 2026 hat RTL mit «HITSTER - Die Gameshow der größten Hits» gezeigt, dass man auch am Vorabend durchaus erfolgreich sein kann. Was kommt jetzt?
03.08.2026 08:35 Uhr  •  Felix Maier Kurz-URL: qmde.de/174163