Ohne die Leistung von «Zwischen Tüll und Tränen» hätte VOX ein gehöriges Problem.

Der gestrigen TV-Tag war, den Temperaturen entsprechend, kein Zuckerschlecken. VOX konnte neben den anderen privaten Sendern keine Ausnahme präsentieren. Für den Kontext: bis 15 Uhr lag die beste Gesamtreichweite bei der roten Kugel bei gerade einmal 0,22 Millionen Zuschauern, in der Zielgruppe ging erreichte der Sender nicht mehr als 0,05 Millionen Umworbene. Immerhin ging es mit den bewährten Nachmittags-Formaten dann jedoch sichtlich in die richtige Richtung.
«Shopping Queen» steigerte auf 0,34 Millionen Zuschauer im Schnitt,
«Das Duell - Zwischen Tüll und Tränen» kletterte auf 0,52 Millionen und den Höchststand erreichte
«Zwischen Tüll und Tränen» mit 0,71 Millionen Zuschauern.
Die Leistung von «Zwischen Tüll und Tränen» war im Übrigen neben vielen besseren RTL-Zahlen das Beste, was der private TV-Tag gestern zu bieten hatte. Davon profitierte dann auch endlich die Zielgruppe, mit 0,08 Millionen Umworbenen ergab sich erstmals seit 03 Uhr in der Nacht ein neuer Bestwert des Tages. Die Quote lag bei immerhin recht guten 7,2 Prozent.
Das bekannte Problem für VOX folgte jedoch auf dem Fuße - ab 18 Uhr setzte der Sender weiterhin auf
«First Dates - Ein Tisch für zwei». Die Show ist mittlerweile bekannt dafür, dass die Reichweiten enorm schwinden. Gestern verweilten bei der Kuppel-Show noch 0,37 Millionen Zuschauer, womit die Quote prompt auf 3,2 Prozent fiel. Die Zielgruppe schrumpfte zurück auf 0,05 Millionen und damit die Quote hier auf 4,0 Prozent. Gewissermaßen: Wie gewonnen, so zerronnen.