MDR zeigt am Wahlabend auch noch Dokus

Mit mehreren «MDR aktuell extra»-Ausgaben und einer gemeinsamen Wahlstrecke informiert der MDR am Wahlsonntag über die Entscheidung in Sachsen-Anhalt.

Der MDR stellt sein Programm am Sonntag, 6. September, ganz in den Dienst der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Bereits ab dem Nachmittag berichtet der Sender in mehreren Sondersendungen über den Wahltag. Gleichzeitig übernimmt Das Erste die zentrale Wahlsendung des MDR und begleitet die Hochrechnungen und Ergebnisse bis in den Abend.

Den Auftakt macht um 17.15 Uhr eine erste Ausgabe von «MDR aktuell extra» mit Olenka Pilz. Nach «Unser Sandmännchen» folgt um 17.40 Uhr die zentrale Wahlsendung, die Gunnar Breske moderiert. Diese Ausgabe wird zeitgleich auch im Ersten ausgestrahlt und läuft dort bis 20.00 Uhr. Im MDR schließen sich um 19.00 Uhr zunächst die regionalen Ländermagazine an, ehe Olenka Pilz ab 19.30 Uhr erneut durch eine weitere Wahlsendung führt. Um 21.45 Uhr übernimmt schließlich Felix Seibert-Daiker die Berichterstattung mit Analysen, Reaktionen und einem Blick auf die Auswirkungen des Wahlergebnisses.

Zwischen den Wahlsendungen setzt der MDR um 20.15 Uhr auf eine Wiederholung der Dokumentation «Sagenhaft – Rund um den Brocken». Moderator Axel Bulthaupt erkundet darin den höchsten Berg Norddeutschlands und trifft Menschen, die die Harzregion prägen – vom Förster über eine Eselflüsterin bis hin zu einem Sammler regionaler Sagen. Spektakuläre Luftaufnahmen und Einblicke in Geschichte, Natur und Traditionen der Region runden die ursprünglich 2020 produzierte Dokumentation ab.

Im Anschluss an die Wahlberichterstattung folgt um 22.45 Uhr die Dokumentation «Volksparteien ohne Volk – Im Osten gescheitert?». Die Autoren Jan N. Lorenzen und Ann-Marie Amthor gehen der Frage nach, warum CDU und SPD in Ostdeutschland in den vergangenen Jahrzehnten massiv an Zustimmung verloren haben. Ehemalige Politiker, Journalisten und Historiker zeichnen die Entwicklung seit der Wiedervereinigung nach und beleuchten die politischen und gesellschaftlichen Ursachen für den Vertrauensverlust der traditionellen Volksparteien.
31.07.2026 12:03 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/174142