Emma Bunton und Nikki Glaser verstärken «America's Got Talent»

Erstmals setzt NBC in der Callback-Runde auf prominente Gastjuroren. Die Talente kämpfen Anfang August um die letzten Plätze für die Live-Shows.

Bei «America's Got Talent» von NBC steht die wohl größte Formatänderung der vergangenen Jahre bevor. Erstmals in der Geschichte der Castingshow werden die sogenannten Judges' Callbacks von prominenten Gastjuroren begleitet. In den beiden Ausgaben am 4. und 11. August kämpfen 23 verbliebene Acts um die letzten Startplätze für die Live-Shows, die am 18. August beginnen.

Jeder der vier Hauptjuroren erhält dabei prominente Unterstützung. Mel B trifft auf ihre ehemalige Spice-Girls-Kollegin Emma Bunton, Howie Mandel arbeitet mit Comedienne Nikki Glaser zusammen und Sofía Vergara bekommt Unterstützung von Sänger Sebastián Yatra sowie Influencerin Lele Pons. Simon Cowell wird von Popsängerin Normani und Grammy-Preisträger Poo Bear begleitet. Gemeinsam coachen sie ihre ausgewählten Talente und entscheiden nach einem weiteren Auftritt, wer den Sprung in die Live-Runden schafft.

Auch die Kulisse fällt in diesem Jahr ungewöhnlich aus. Gedreht wurde nicht im Studio, sondern unter anderem in Simon Cowells Anwesen in Malibu, in Mel Bs Heimatstadt Leeds, im Podcast-Studio von Howie Mandel sowie im legendären Comedy-Club Laugh Factory. NBC verspricht dadurch einen dokumentarischeren Blick hinter die Kulissen, ohne auf die großen Bühnenshows zu verzichten.

Der Neustart kommt für die Show aus einer Position der Stärke. Nach Senderangaben erreichte die mittlerweile 21. Staffel bislang über 36 Millionen Zuschauer auf allen Plattformen. Hinzu kommen rund 1,8 Milliarden Videoaufrufe über die Social-Media-Kanäle und YouTube, womit «America's Got Talent» seine enorme digitale Reichweite weiter ausbauen konnte.
01.08.2026 12:40 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/174056