Die Satire-Show mit Christian Ehring verbuchte zuletzt wieder starke Zuschauerzahlen.
Mit der Satire-Show
«Extra 3» hat Das Erste ein heißes Eisen im Feuer. Bereits die erste Folge im Januar, gesendet am 8. Januar 2026, verbuchte 2,01 Millionen Zuschauer auf dem späten Donnerstagsslot direkt im Anschluss an die «Tagesthemen». Der Marktanteil lag bei guten 13,7 Prozent. Selbst beim jungen Publikum sah es mit 0,31 Millionen und 11,7 Prozent gut aus.
Doch danach musste die Sendung drei Wochen Pause machen, ehe es am 5. Februar mit vier neuen Folgen weiterging. Diese erreichte 2,08 Millionen Zuschauer und sorgte sogar für 14,8 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen wurden damals 0,42 Millionen gezählt, sodass man auf starke 15,1 Prozent kam. Sieben Tage später wurden 1,98 Millionen Zuseher erreicht, der Marktanteil sank auf 13,6 Prozent. Einen stärkeren Einschnitt verbuchte Das Erste mit der Folge vom 19. Februar, die nur noch 1,52 Millionen Zusehende vorweisen konnte, wenngleich der Marktanteil auf 15,7 Prozent stieg. Das Problem: «Extra 3» lief erst um 23.30 Uhr. Bei den jungen Menschen lag die Reichweite bei 0,26 Millionen, sodass man auf starke 13,4 Prozent kam.

Doch die Sendung lief nicht immer wie geschnitten Brot. Die Folge vom 30. April hatte Performance-Probleme, weil bei RTL zeitgleich Freiburg Fußball spielte. 1,61 Millionen Menschen waren dabei, der Marktanteil war mit zwölf Prozent immer noch im erfolgreichen Bereich. Bei den jungen Menschen wurden 0,23 Millionen gezählt, der Marktanteil betrug nur noch 8,7 Prozent. Sieben Tage später hatte Freiburg nicht nur sein Rückspiel, sondern es war auch Christi Himmelfahrt, der für junge Männer immer noch als Ausflugstag bekannt ist. Das Erste setzte die Sendung auf 21.45 Uhr: Es schalteten 2,51 Millionen Fernsehzuschauer ein, der Marktanteil lag bei starken 12,5 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 0,35 Millionen verbucht, das sorgte allerdings nur für 8,6 Prozent.
Am 21. Mai ging die Satire-Show dann erst wieder um 22.50 Uhr auf Sendung und sammelte trotzdem 1,94 Millionen ein, damit wurden 15,7 Prozent Marktanteil eingefahren. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,29 Millionen generiert, sodass ein Marktanteil von 11,6 Prozent möglich war. Im Juni lief eine Sendung vor 1,44 Millionen Zuschauern, allerdings startete die Ausgabe auch erst um 23.35 Uhr. Aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft verschob Das Erste die Sendung nach hinten: Der Marktanteil lag bei guten 16,2 Prozent, bei den jungen Erwachsenen wurden 10,8 Prozent erzielt.

Besonders waren die Ausgaben im Juli: Am 2. Juli spielte Spanien gegen Österreich und über sieben Millionen Menschen schalteten ein. Auch die Satire-Show profitierte von dem Ergebnis und bekam durch Aufnahmen noch ein Viertel der Zuschauer mit. 2,04 Millionen Menschen sahen die Folge um 23.35 Uhr, die auf 22,6 Prozent kam. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,46 Millionen verbucht, sodass sich Das Erste über 23,9 Prozent freuen konnte. Nach dem Halbfinale zwischen Frankreich und Marokko konnte «Extra 3» erst um 00.30 Uhr gesendet werden. Bis 01.15 Uhr blieben sogar 1,83 Millionen Menschen wach, das führte zu starken 30,7 Prozent. Unter den jungen Erwachsenen waren 0,53 Millionen, die 36,7 Prozent brachten.
Aktuell erreicht die Satire-Show 1,86 Millionen Zuschauer und verbucht 16,3 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen werden 0,33 Millionen erzielt, dies führt zu 14,5 Prozent. Im Vorjahresvergleich zwischen Januar und Juli 2025 fuhr man 1,74 Millionen ein und sammelte 14,4 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,32 Millionen erzielt, dies führte zu 12,7 Prozent.