Tagsüber liefen Sport-Veranstaltungen innerhalb der «Finals» und «Tour de France».

Auch in der Woche nach dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer herrschte im Primetime-Programm des Zweiten Deutschen Fernsehen weiter der Wiederholungsmodus. Denn Bewegung mit neuem Stoff war auf dieser Ebene trotzdem nicht zu beobachten. Stattdessen kam abermals Krimi-Archiv-Material zum Tragen, dieses Mal in Gestalt eines
«Ostfriesenfluch»-Re-Runs.
Als Gewinner hervorgegangen aus der Primetime-Schlacht am gestrigen Samstag, den 25. Juli, ist bei den Älteren dennoch das ZDF: Denn dort sahen den Re-Run 3,44 Millionen Leute des Gesamtpublikums und beförderten einen tollen Anteil von 21,8 Prozent zur Anstalt. Das bedeutete knapp den ersten Rang insgesamt (ARD 3,17 Millionen). Auch hier ist zu erwähnen, dass die Reichweiten durch den Wärmepeak etwas hitze-gedrosselt gewesen sein könnten - kein Primetime-Programm kam auch nur annähernd gen vier Millionen. Durchwachsen die Lage bei den Jüngeren, die zu 6,3 Prozent (0,13 Millionen) den Film wählten.

Nochmal zum weiteren Verlauf der Mainzer: Ab 21.45 Uhr kam es zu einer Nachrichten-Ausstrahlung vom
«Heute Journal»: Der Marktanteil reduzierte sich im Vergleich zum Krimi ein Stück auf dennoch gute 17,1 Prozent (2,75 Millionen), während man bei den Jüngeren leicht stieg auf 0,18 Millionen Personen zu soliden 8,5 Prozent - hier zeichnete sich übrigens das Anschlagsgeschehen beim CSD noch nicht ab, welches erst gegen 22.00 Uhr publik wurde.
Tagsüber zwischen fanden diverse Sport-Disziplinen innerhalb der
«Finals» statt. Geholt hat diese Schiene in etwa zwischen zehn und zwölf Prozent gesamt wie sechs, sieben und zehn Prozent bei den Jüngeren. In der Spitze wurden insgesamt 1,43 Millionen Zuschauende gemessen, welche im Tagesverlauf langsam anstiegen von 0,40, über 0,50/0,60 und 0,80 Millionen. 0,08 bis 0,18 Millionen waren darunter zwischen 14 und 49 Jahre alt. Übergeordnet also eine mäßige Performance. Auffälliger verlief die vorletzte Etappe der
«Tour de France» der Männer - hier wurde ein solider Gesamtanteil in Höhe 15,8 Prozent (1,24 Millionen) sowie ein starker Anteil bei den Jüngeren in Höhe 19,4 Prozent (0,25 Millionen) erhoben.