Das sind die Serien des Jahres 2025/2026

Mit «Achtsam Morden», «Call My Agent – Berlin», «Maxton Hall», «Miss Sophie – Same Procedure as Every Year» und «Schwarzes Gold» gehen fünf Produktionen ins Rennen um den Quotenmeter-Fernsehpreis 2026.

Anf sehr unterschiedliche Produktionen haben es in diesem Jahr auf die Nominierungsliste des 23. Quotenmeter-Fernsehpreises geschafft. Vertreten sind internationale Streamingdienste ebenso wie Das Erste – von Bestseller-Adaption über Agentur-Satire bis hin zum historischen Drama.

«Achtsam Morden» (Netflix)


Mit der Serienadaption des gleichnamigen Bestsellerromans gelang Netflix einer der größten deutschen Fiction-Erfolge des vergangenen Jahres. Im Mittelpunkt steht der gestresste Anwalt Björn Diemel, der auf Empfehlung seiner Ehefrau ein Achtsamkeitsseminar besucht. Die dort vermittelten Methoden helfen ihm tatsächlich dabei, Beruf und Privatleben besser in Einklang zu bringen – allerdings auf ungewöhnliche Weise. Als sein Mandant, ein Mafia-Boss, zum Problem wird, setzt Diemel die neuen Erkenntnisse kurzerhand ein, um seine Gegner aus dem Weg zu räumen. Schwarzer Humor, Krimielemente und ein hervorragend aufgelegter Tom Schilling machen «Achtsam Morden» zu einer der stärksten deutschen Netflix-Produktionen der vergangenen Monate.

«Call My Agent – Berlin» (Disney+)


Nach dem großen internationalen Erfolg der französischen Vorlage erhielt auch Deutschland seine eigene Version der Agenturserie. Im Mittelpunkt steht eine Berliner Künstleragentur, deren Mitarbeiter täglich zwischen den Wünschen ihrer prominenten Klienten, internen Machtkämpfen und den Herausforderungen des Filmgeschäfts vermitteln müssen. Zahlreiche Gastauftritte bekannter Schauspielerinnen und Schauspieler verleihen der Serie zusätzlichen Charme. Gleichzeitig gelingt «Call My Agent – Berlin» der Spagat zwischen satirischem Blick hinter die Kulissen der Unterhaltungsbranche und emotionalen Geschichten über Freundschaft, Loyalität und Karriere.

«Maxton Hall» (Prime Video)


Kaum eine deutsche Serie sorgte weltweit für so viel Aufmerksamkeit wie «Maxton Hall». Die Verfilmung der Bestsellerreihe von Mona Kasten entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem internationalen Streaming-Hit und machte Harriet Herbig-Matten sowie Damian Hardung weit über Deutschland hinaus bekannt. Erzählt wird die Geschichte der ehrgeizigen Stipendiatin Ruby Bell, die am renommierten Eliteinternat Maxton Hall auf den wohlhabenden James Beaufort trifft. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, die von gesellschaftlichen Unterschieden, Familiengeheimnissen und persönlichen Konflikten geprägt ist.

«Miss Sophie – Same Procedure as Every Year» (Prime Video)


Aus dem Silvesterklassiker «Dinner for One» entstand mit «Miss Sophie – Same Procedure as Every Year» eine der ungewöhnlichsten deutschen Serienproduktionen des Jahres. Die Serie erzählt die Vorgeschichte der geheimnisvollen Miss Sophie und ihrer vier längst verstorbenen Dinnergäste und verbindet historische Ereignisse mit Humor, Drama und Romantik. Frederick Lau und Kostja Ullmann übernehmen tragende Rollen, während Michael Kessler und Wotan Wilke Möhring das hochkarätige Ensemble ergänzen. Die aufwendig produzierte Serie interpretiert einen deutschen TV-Klassiker völlig neu und gehört mit gleich fünf Nominierungen zu den Favoriten des diesjährigen Quotenmeter-Fernsehpreises.

«Schwarzes Gold» (Das Erste)


Mit «Schwarzes Gold» setzte Das Erste auf großes historisches Fernsehen. Die Serie erzählt vom Aufstieg der Erdölindustrie in Deutschland und verbindet wirtschaftliche Entwicklungen mit persönlichen Schicksalen. Im Mittelpunkt stehen Familien, Unternehmer und Arbeiter, deren Leben sich durch den Fund des begehrten Rohstoffs grundlegend verändert. Hochwertige Ausstattung, eindrucksvolle Bilder und ein starkes Ensemble um Tom Wlaschiha verleihen der Produktion internationales Format. Die Serie zeigt eindrucksvoll, dass aufwendige historische Stoffe auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ihren Platz haben.

Hier können Sie abstimmen!



Abgestimmt werden kann bis Sonntag, 9. August 2026, um 23:59 Uhr.
28.07.2026 12:53 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/173805