«Goodbye Deutschland» candy - ProSieben enttäuscht mit «Georgie & Mandy»

Während bei VOX das 20-Jährige Jubiläum punktete, konnte ProSieben wieder keinen Stich setzen.

«Georgie & Mandy» spinnt die Geschichte um Sheldons älteren Bruder George (rechts im Bild) und dessen Ehefrau Mandy weiter, die zu Mandys Eltern ziehen. Beim Muttersender CBS wurde das Big Bang-Spin-Off schon für mehrere Staffeln verlängert. Ab letztem Montag, den 13. Juli 2026 spult ProSieben die Debütstaffel nochmal im Sommerprogramm ab. Mit Anteilen um fünf und vier Prozent war damit zunächst aber kein Stich zu setzen. Diese Woche schon eher?

Dieses Mal wurde wieder eine Schiene von fünf Folgen programmiert: Mit der ersten Folge des Abends gelangte das Interesse wieder nur auf 0,15 Millionen Werberelevante, die einem ernüchternden Marktanteil von 4,9 Prozent entsprachen - kein zufriedenstellender Wert für ProSieben. Die zweite Folge baute im Anschluss immerhin leicht auf 0,19 Millionen sprich 5,7 Prozent aus. Die nächsten zwei Folgen des Abends bewegten sich weiter in die richtige Richtung ob annehmbarer 6,8 und 6,4 Zielgruppen-Prozent durch 0,23 Millionen - diese Zahlen wären das Mindestmaß zum Primetime-Einstieg gewesen. Am Gesamtmarkt lag der Abend übrigens zwischen ganz mauen 1,4 und 2,0 Prozent durch höchstens 0,36 Millionen - 0,27 Millionen war es gar zwischendrin bloß.

Besser lief es ab 20.15 Uhr für VOX, wo die Jubiläums-Ausgabe zu «20 Jahre Goodbye Deutschland» eine solide Rolle spielte und klar überdurchschnittliche 9,2 Prozent in der Zielgruppe holte, bei einer Sehbeteiligung von 0,30 Millionen Jüngeren. Die Zweistelligkeit, die zu diesem Anlass aber auch vorstellbar gewesen wäre, blieb jedoch verwehrt. Im Wochenvergleich verbessert liefs am Gesamtmarkt ob vernünftiger 4,6 Prozent durch 0,91 Millionen, wenngleich man knapp unter der Millionenmarke verblieb.
21.07.2026 08:59 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/173745