Promi-Nachwuchs floppt zum Auftakt

Die neue Dokusoap zu VIP-Kids brachte ProSieben zum Auftakt keinen Erfolg.

ProSieben startete am gestrigen Donnerstag, 16. Juli, die neue Reality-Doku «Born Famous – Fluch oder Segen?». Im Mittelpunkt stehen vier junge Erwachsene, die mit berühmten Nachnamen aufgewachsen sind: Summer Terenzi, Tochter von Sarah Connor, Diego Pooth, Sohn von Verona Pooth, Josefine Scholl, Tochter des ehemaligen Nationalspielers Mehmet Scholl, sowie Gloria-Sophie Burkandt, Tochter des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder.

Gestern konnten zum Auftakt keine guten, sondern viel eher sehr enttäuschende Werte ausgewiesen werden, mit denen ProSieben nicht zufrieden sein konnte: Konkret Zahlen von zähen 4,9 Prozent bei 0,13 Millionen Zuschauenden aus der Zielgruppe kamen auf, womit man hinter vielen anderen Privaten lag (unter anderem auch hinter der kleineren Schwester Kabel Eins). Beim Gesamtpublikum war die Einschalt-Dimension von 0,34 Millionen und 1,9 Prozent sogar eine richtige Katastrophe. In den folgenden Wochen wird sich der Neustart also klar steigern müssen.

Anschließend gings für das neue Trash-Dating «Eden - Du bezahlst für jede Lüge» sogar noch etwas runter auf desaströse 3,2 Prozent der 14-49-jährigen wegen 0,07 Millionen. Insgesamt sank der Zuspruch auf dezimierte 0,18 Millionen, die den Anteil auf 1,4 Prozent dübelten. Für die zweite Folge sah es direkt im Anschluss noch düsterer aus, weil bloß 3,0 und 1,3 Prozent wachblieben durch 0,05 beziehungsweise 0,13 Millionen - das sind schon lächerliche Größenordnungen. Zu erwähnen ist, dass die On Demand-Nutzung dieser vergleichsweise jünger ausgerichteten Formate eine gewisse Kompensation bringen könnte - dies wird allerdings erst der Blick auf die Programm-Marken in er übernächsten Woche offenbaren.
17.07.2026 08:32 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/173695