Eine neue Dokumentation von Uwe Müller untersucht Ende Juli, wie sich zerstörte Waldgebiete nach verheerenden Bränden verändern.

Das Erste setzt am Montag, den 27. Juli, um 22.25 Uhr auf eine weitere Ausgabe von
«ARD Wissen». Unter dem Titel „Aus der Asche – Was kommt nach dem Waldbrand?“ widmet sich der Film von Uwe Müller den Folgen von Waldbränden und den Prozessen, die nach dem Erlöschen der Flammen in den betroffenen Gebieten einsetzen.
Waldbrände gehören mittlerweile in vielen Regionen der Welt zum Alltag. Ob in Kalifornien, Griechenland oder auch im Osten Deutschlands – regelmäßig prägen Bilder zerstörter Landschaften die Nachrichten. Die Dokumentation richtet ihren Blick jedoch bewusst auf die Zeit danach. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Natur auf den verbrannten Flächen entwickelt und welche Veränderungen Wissenschaftler dort beobachten können.
Der Film zeigt, dass ausgebrannte Wälder keineswegs dauerhaft leblos bleiben. Käfer besiedeln die noch warmen Baumstämme, Pilze breiten sich auf verkohltem Holz aus und erste Pflanzen kehren auf die zerstörten Flächen zurück. Parallel dazu begleiten die Kameras Forscher, die untersuchen, welche Arten profitieren, welche verschwinden und wie sich ganze Ökosysteme nach einer solchen Katastrophe neu organisieren.
Für die Produktion wurden Brandgebiete in Kalifornien, Griechenland und Ostdeutschland besucht. Mithilfe von Zeitrafferaufnahmen, Makro-Bildern und Vorher-Nachher-Vergleichen will die Dokumentation sichtbar machen, wie sich die Natur nach den verheerenden Ereignissen Schritt für Schritt verändert. Die zentrale Frage lautet dabei, welche Landschaften aus der Asche entstehen und welche Erkenntnisse sich daraus für den Umgang mit zukünftigen Waldbränden gewinnen lassen.