Quotencheck: «Julia Leischik sucht: Bitte melde dich»

Acht neue Geschichten präsentierte Sat.1 in diesem Frühjahr. Die Quoten waren – wie immer – gut.

Am Sonntag, den 12. April 2026, startete die 19. Staffel von «Julia Leischik sucht: Bitte melde dich». Sat.1 konnte sich über starke Einschaltquoten freuen. Los ging es mit Yvonne, die nach einem Hausbrand im Jahr 1977 ihren kleinen Bruder nicht mehr wiedersah. Das sechs Jahre alte Kind René wurde zur Adoption freigegeben. 1,54 Millionen Menschen sahen die Suche, das einstündige Magazin schnappte sich 7,6 Prozent Marktanteil. Unter den jungen Erwachsenen waren 0,18 Millionen dabei, die für 5,2 Prozent sorgten.

Eine Woche später stand Nicole im Mittelpunkt, die ihren Vater Ovidio verloren hatte. Als ihre Mutter ebenfalls starb, wollte sie nach ihrem leiblichen Vater aus Kuba suchen. 1,75 Millionen Menschen verfolgten die zweite Folge, die bereits einen Marktanteil von 9,3 Prozent holte. Bei den jungen Erwachsenen waren nun 0,20 Millionen dabei, was zu guten 6,8 Prozent führte. In der dritten Folge suchte der 1981 in Görlitz geborene Rocco seine leibliche Mutter, weil viele Informationen über seine Herkunft unklar waren. 1,65 Millionen Menschen verfolgten die Geschichte, die ebenfalls 9,3 Prozent holte. Einen Nerv traf die Folge beim jungen Publikum, weil 0,29 Millionen Zuschauer für 10,4 Prozent Marktanteil sorgten.

Am 3. Mai wollte Julia Leischik eine Familie wieder vereinen. Die vierte Folge erreichte 1,75 Millionen Zuschauer, die Geschichte um vier Brüder verbuchte 9,6 Prozent Marktanteil. Beim jungen Publikum wurden allerdings nur noch 0,17 Millionen gezählt, sodass ein Marktanteil von 5,7 Prozent erreicht wurde. Doreen erfährt von ihrer Tante, dass sie eine Schwester namens Diana hat, die als Baby zur Adoption freigegeben wurde. Die Geschichte dieser Folge zog 1,81 Millionen Fernsehzuschauer an, das sorgte für einen Marktanteil von 10,8 Prozent. Auch bei den jungen Erwachsenen war das Interesse mit 0,26 Millionen hoch, weshalb 9,6 Prozent erreicht wurden.

Das Wiedersehen von Carolin mit ihrer Mutter nach 20 Jahren verfolgten 1,83 Millionen Zuschauer am Sat.1-Sonntagabend, der Marktanteil bewegte sich bei 9,6 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,23 Millionen gezählt, sodass 7,3 Prozent erreicht wurden. Am 31. Mai schalteten 1,68 Millionen Zuschauer ein. Dieses Mal drehte sich die Geschichte um Wilfred, der in einem Kinderheim lebt. Nach dem Tod seiner Adoptiveltern wollte er nach seinen Wurzeln suchen. Die Episode schnappte sich 9,5 Prozent Marktanteil, in der Zielgruppe wurden 7,1 Prozent erreicht.

Das Staffelfinale um Ulrike und ihre Freundin sahen nur noch 1,44 Millionen Zuschauer, der Marktanteil sank auf 7,6 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen waren 0,14 Millionen dabei, vier Prozent Marktanteil sind nicht erfreulich. Im Durchschnitt erreichte die neue Staffel 1,68 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei 9,1 Prozent. Unter den jungen Leuten waren 0,21 Millionen, der Marktanteil lag bei 7,0 Prozent.

Die Vorjahresstaffel hatte noch 1,72 Millionen Zuschauer und 9,1 Prozent Marktanteil erreicht, bei den jungen Menschen wurden 0,26 Millionen gemessen. Der Marktanteil lag damals bei 8,2 Prozent. Die Winterstaffel lief deutlich besser: 2,31 Millionen Menschen sahen die acht Episoden, die einen Marktanteil von 10,7 Prozent erzielten. Bei den jungen Erwachsenen wurden damals 0,31 Millionen gemessen, der Marktanteil lag bei 8,3 Prozent.
15.07.2026 12:00 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/173338