Das ARD-Format widmet sich in den kommenden Wochen unter anderem Bollywood, inhaftierten Müttern, Prediction Markets, Strongwomen und Essstörungen.
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[/imgr]Das von Radio Bremen, WDR und BR produzierte Reportageformat
«Y-Kollektiv» startet Anfang August mit fünf neuen Dokumentationen in der ARD Mediathek. Jeweils montags erscheint eine neue Ausgabe, die sich aktuellen gesellschaftlichen und internationalen Themen widmet. Den Auftakt macht am 3. August die Reportage „Inside Bollywood“ von Radio Bremen.
Reporter Samuel Häde reist nach Mumbai und begleitet seinen langjährigen Freund Anant, der sich vom Schauspielaspiranten zum Bollywood-Star entwickelt hat. Durch die persönliche Verbindung erhält Häde Zugang zu Filmsets, Premieren und dem Alltag der größten Filmindustrie der Welt. Parallel verfolgt die Dokumentation den Weg der deutschen Schauspielerin Lisa, die in Indien auf ihren Durchbruch hofft. Eine Woche später folgt mit „Mütter im Knast“ eine WDR-Produktion, in der Reporterin Shalin Rogall drei inhaftierte Frauen in der Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf begleitet und ihren Alltag getrennt von den eigenen Kindern dokumentiert.
Am 17. August beleuchtet der Bayerische Rundfunk in „Wetten auf den Weltuntergang – Wer verdient wirklich auf Prediction Markets?“ die boomenden Prognosemärkte, auf denen Nutzer auf politische Ereignisse, Naturkatastrophen oder andere Entwicklungen wetten können. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Insiderwissen und den Profiteuren dieser Plattformen. Am 24. August folgt „Strongwomen – die stärksten Frauen der Welt“. Reporter Niklas Eckert begleitet bei der Fefor Power Week in Norwegen internationale Kraftsportlerinnen und zeigt neben außergewöhnlichen Leistungen auch die gesundheitlichen Risiken und den Leistungsdruck der Szene.
Den Abschluss des Monats bildet am 31. August die WDR-Reportage „Hilfe gegen Essstörungen“. Reporter Frederik Fleig erhält Einblicke in Deutschlands einzige Spezialklinik für Essstörungen und begleitet Patientinnen und Patienten während ihrer Therapie. Die Dokumentation geht der Frage nach, warum Magersucht, Bulimie und Binge-Eating insbesondere bei jungen Menschen deutlich zunehmen und welche Rolle soziale Medien bei dieser Entwicklung spielen.