Herfurth und Jentsch drehen «Die hellen Tage»

Constantin Film plant den Kinostart des prominent besetzten Dramas für das Jahr 2027.

Die Dreharbeiten zur Literaturverfilmung «Die hellen Tage» sind beendet. Wie Constantin Film mitteilte, fiel bereits am vergangenen Freitag die letzte Klappe für das neue Kinoprojekt von Regisseurin und Drehbuchautorin Maggie Peren («Der Passfälscher», «Die Schule der magischen Tiere 4»). Gedreht wurde in Estland sowie in Bayern, der Kinostart ist für das Jahr 2027 vorgesehen.

Die Verfilmung basiert auf dem gleichnamigen Roman von Zsuzsa Bánk, der nach seiner Veröffentlichung monatelang die Spitze der „Spiegel“-Bestsellerliste belegte und sich bislang mehr als eine Million Mal verkauft hat. Erzählt wird die Geschichte von drei Familien und einer außergewöhnlichen Freundschaft, die mehrere Jahrzehnte umspannt. Im Mittelpunkt stehen die Themen Verlust, Zusammenhalt, Vergänglichkeit und die Suche nach der eigenen Identität.

Die Handlung beginnt Ende der 1960er-Jahre in einer süddeutschen Kleinstadt. Dort wachsen Seri, Aja und Karl gemeinsam auf. Während die Kinder unbeschwerte Momente erleben, tragen alle drei Familien schwere Schicksalsschläge mit sich. Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, Ajas Vater arbeitet dauerhaft im Ausland und Karls Bruder verschwindet spurlos. Den Kindern geben vor allem ihre Mütter Halt, die trotz unterschiedlicher Lebenswege zu einer engen Gemeinschaft zusammenfinden. Jahre später führt der Weg der drei Freunde nach Rom, wo sie sich ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft stellen müssen.

Zum Ensemble gehören Julia Jentsch, Karoline Herfurth, Natasha Petrovikj, Emilia Maier, Samirah Breuer, Ruben Meiller, Marko Cindrić, Corinna Kirchhoff und Jakob Diehl. Die Kinderrollen übernehmen Flavia Winderlich, Sofia Önder und Anton Landau. Produziert wird «Die hellen Tage» von Sommerhaus Filmproduktion mit Jochen Laube, Fabian Maubach und Sophie Cocco gemeinsam mit Constantin Film. Als Executive Producer fungiert Oliver Berben. Entstanden ist die Produktion als Koproduktion mit ZDF und ARTE sowie in Zusammenarbeit mit Bewegte Bilder. Für die Dreharbeiten in Estland zeichnete Nafta Films als Service-Produzent verantwortlich. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom FilmFernsehFonds Bayern, der MFG Baden-Württemberg, der Filmförderungsanstalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Deutschen Filmförderfonds sowie von Film Estonia und dem Tartu Film Fund.
30.06.2026 13:13 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/173138