Am letzten Spieltag der Grupp I hielt das ZDF auf das Duell «Frankreich - Norwegen». Wo ein Topspiel erwartet wurde, gab es eher einen lauwarmen Kick - trotz fünf Toren.

Die
«FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026» dominiert weiterhin mit jeglicher Übertragung und auch zu jeglicher Uhrzeit die TV-Landschaft. Mit dem jeweils dritten Spieltag, endete gestern die Vorrunde für die Gruppen I, H und G - im Zweite zu sehen gab es das vermeintliche Topspiel
«Norwegen - Frankreich». Das Duall Erling Haaland gegen Kylian Mbappé gab es jedoch nicht zu sehen, denn Norwegen entschied sich für einen Wechsel der mehr oder weniger kompletten Startelf. Bekannt wurde das bereits vor der Partie in den Vorberichten, das Fehlen von unter anderem Haaland tat den Vorberichten im ZDF jedoch keinen Abbruch. Ab 20:15 Uhr sicherte sich das Experten- und Moderatoren-Gremium aus dem «ZDFsportstudio» einen Marktanteil von 15,1 Prozent, hierzu konnte das Zweite auf eine Gesamtreichweite von 2,66 Millionen Zuschauern bauen.
Aus den Reihen der 14- bis 49-Jährigen waren 0,59 Millionen Zuschauer dabei, das brachte gleichermaßen überzeugende 23,7 Prozent am entsprechenden Markt mit sich. Um 21 Uhr gab es dann den Anpfiff zu «Norwegen - Frankreich» und wie gewohnt schnellten die Reichweiten in die Höhe. Insgesamt heimste das Zweite 7,39 Millionen Zuschauer und damit exzellente 38,6 Prozent am TV-Markt ein. Die Quote der jüngeren Zuschauer steigerte sich auf grandiose 52,2 Prozent, hierbei konnten 1,91 Millionen Zuschauer im entsprechenden Alter notiert werden. Frankreich sicherte sich, ohne Mbappé oder andere Stars zu schonen, ein am Ende ungefährdetes 4:1 und steht damit als Gruppensieger fest. Überstehen Deutschland und Frankreich das Sechzehntelfinale, trifft man im Achtelfinale aufeinander.
Nach dem Fußball-Spektakel gab es eine kleine Portion ZDF-Satire. Mit dem
«heute-show extra - Die unglaubliche Geschichte von Elon Musk» kojnnten ab 23:45 Uhr noch 1,76 Millionen Zuschauer ab drei Jahren gehalten werden. Das bedeutete für das Zweite einen Marktanteil von 19,2 Prozent, während am Markt der jüngeren Zuschauer 25,4 Prozent drin waren. Hierzu verweilten nach dem Sport noch 0,48 Millionen 14- bis 49-Jährige beim öffentlich-rechtlichen Sender.