TikTok statt TV: «Between The Beats» startet mit K-Pop-Romanze im Hochformat

Radio Bremen und der Saarländische Rundfunk veröffentlichen ihre eigens für Smartphones produzierte Vertical-Serie. Das Coming-of-Age-Drama umfasst 26 kurze Episoden und feiert seine Premiere auf TikTok.

Nach Abschluss der Dreharbeiten Anfang des Jahres ist es nun so weit: Die Vertical-Serie «Between The Beats» von Radio Bremen und dem Saarländischen Rundfunk feiert am heutigen Donnerstag ihre Premiere auf TikTok. Das speziell für Smartphones produzierte Microdrama erzählt eine moderne Liebesgeschichte zwischen Ballett und K-Pop in 26 kurzen Episoden.

Die Produktion wurde konsequent für die Nutzung auf mobilen Endgeräten entwickelt und erscheint ausschließlich im vertikalen 9:16-Format. Die einzelnen Folgen haben eine Laufzeit zwischen einer und drei Minuten und werden durch eigens komponierte Musik, visuelle Effekte sowie zusätzliche Tanzinhalte ergänzt. Ziel ist es, insbesondere jüngere Zielgruppen auf der Plattform TikTok zu erreichen.

Im Mittelpunkt steht die Schülerin und angehende Primaballerina Sara (Gio Yoo), die unter dem hohen Erwartungsdruck ihrer Eltern lebt. Während sie nach außen diszipliniert ihren Weg im klassischen Ballett verfolgt, träumt sie heimlich von K-Pop, einem Leben in Seoul und mehr Selbstbestimmung. Als sie den charismatischen Musiker Daniel (Alexander Schmidt) kennenlernt, gerät ihre bislang streng kontrollierte Welt zunehmend aus dem Gleichgewicht. Die Serie beschreibt ihre Geschichte selbst als Mischung aus «Romeo und Julia» und der Welt des K-Pop.

Zum Ensemble gehören außerdem Lisa Junick als Isa sowie weitere Darsteller. Regie führte Tatjana Wenig, die Drehbücher stammen von Su-Jin Song und My Cao. Für die Kamera zeichnete Etritanë Emini verantwortlich, die Musik komponierte Andi Pique.

Produziert wurde «Between The Beats» von RED PONY, einem Label der Saxonia Media. Als Produzenten fungierten Daniela Zentner und Sven Sund. Auftraggeber sind Radio Bremen und der Saarländische Rundfunk. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Annette Strelow, Anna-Katharina Petrausch und Andreas Schloß (Radio Bremen) sowie Alexandra Fritsch (SR).

"Formate und Erzählformen ändern sich kontinuierlich und immer schneller. Radio Bremen ist traditionell neugierig und experimentierfreudig, schließlich haben wir mit «Wishlist» vor 10 Jahren die erste Mystery-Webserie Deutschlands erschaffen - höchste Zeit für ein neues Experiment", freut sich Jan Weyrauch, Programmdirektor Radio Bremen: "Wir haben tolle Partner gefunden, mit denen zusammen wir dieses Projekt realisieren."

Sven Sund, CEO Saxonia Media, sagt: "Auch für unser Label RED PONY ist es die erste Plattform-native Produktion dieser Art. In sozialen Netzwerken müssen wir anders erzählen. Das betrifft eigentlich alle Parameter - und ist für uns enorm spannend. Und das Format zeigt, wie sich serielle Stoffe an die Logiken vertikaler Plattformen anpassen lassen."
25.06.2026 10:16 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/173027