Mit «Arthur der Große» zeigt das ZDF Anfang August erstmals die Verfilmung der wahren Geschichte eines Streuners, der bei einem Extremsport-Rennen zum treuen Begleiter eines Teams wird.

Das ZDF setzt seine Filmnacht am 1. August um 23.35 Uhr mit der Free-TV-Premiere von
«Arthur der Große» fort. Der Abenteuerfilm von Regisseur Simon Cellan Jones basiert auf dem Bestseller „Der Hund, der den Dschungel durchquerte, um ein Zuhause zu finden“ des schwedischen Abenteurers Mikael Lindnord und erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer Freundschaft zwischen Mensch und Tier.
Im Mittelpunkt steht der Extremsportler Michael Light, gespielt von Mark Wahlberg. Nach einer bitteren Niederlage bei einem Adventure-Racing-Wettbewerb kehrt er zunächst in die USA zurück, bevor er einige Jahre später einen neuen Anlauf wagt. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Olivia, Leo und Chik nimmt er an einem 435 Meilen langen Rennen durch die Dominikanische Republik teil. Dort begegnet die Gruppe einem verwahrlosten Straßenhund, den Michael mit einigen Fleischbällchen füttert. Der Vierbeiner schließt sich daraufhin dem Team an und begleitet die Sportler durch den Dschungel.
Aus der zufälligen Begegnung entwickelt sich eine enge Bindung. Der Hund, den das Team Arthur tauft, wird zu einem unverzichtbaren Begleiter und rettet den Teilnehmern sogar das Leben. Auf der entscheidenden letzten Etappe stellt jedoch ein breiter Fluss die Freundschaft auf die Probe, als Arthur eigentlich nicht mit ins Boot genommen werden kann.
Neben Mark Wahlberg gehören Simu Liu, Nathalie Emmanuel, Ali Suliman, Juliet Rylance und Paul Guilfoyle zur Besetzung. Die Titelrolle des Arthur übernimmt der Mischlingshund Ukai. Bemerkenswert dabei: Anders als bei vielen Tierproduktionen wurde die Figur nicht von mehreren Hunden verkörpert. Sämtliche Szenen übernahm Ukai selbst.
Die Geschichte beruht auf realen Ereignissen. Das Vorbild für Michael Light ist der schwedische Abenteurer Mikael Lindnord, dessen Begegnung mit dem Hund Arthur während eines Rennens im Jahr 2014 weltweit Aufmerksamkeit erregte. Nach dem Wettkampf nahm Lindnord den Hund mit nach Schweden, wo dieser Teil seiner Familie wurde. Arthur starb 2020 im Alter von zwölf Jahren an Krebs, wenige Wochen bevor die Dreharbeiten beginnen sollten.