‚99 Prozent der Tiefsee sind weitgehend unbekannt‘

Für seine neue ARTE-Dokumentation «Faszination Tiefsee» beschäftigte sich Martin Papirowski intensiv mit den verborgensten Regionen unseres Planeten. Im Gespräch erläutert er, weshalb die größten Entdeckungen der Menschheit möglicherweise noch bevorstehen.

Herr Papirowski, die Tiefsee gilt als letzter großer unbekannter Lebensraum der Erde. Was hat Sie persönlich an diesem Thema am meisten fasziniert?
Was mich an diesem Thema am meisten fasziniert, ist die geradezu paradoxe Situation, dass wir auf einem Planeten leben, von dem die meisten Menschen glauben, wir würden jede Ecke, jeden Quadratmeter kennen. Doch dem ist nicht so. Unser Planet Erde ist zu rund 70 Prozent von Wasser bedeckt, aber die Tiefen der Meere kennen wir kaum. Man kann sagen, dass 99 Prozent der Tiefsee weitgehend unbekannt, unentdeckt und schon gar nicht gefilmt sind. Unter dem Strich leben wir also auf einem Planeten mit einer „Terra incognita“, wenn Sie so wollen, die mehr als 70 Prozent seiner Oberfläche ausmacht.

Noch verrückter wird es, wenn wir über die Lebewesen und Lebensformen in der Tiefsee sprechen. Hier kann man nur mutmaßen. Man schätzt, dass von vielleicht einer Million dort lebenden Arten lediglich ein Prozent bekannt ist. Das heißt: Wir haben einen, wenn Sie so wollen, nahezu gänzlich fremden Planeten mitten auf unserem eigenen Planeten. Das fand ich und finde ich bis heute unfassbar faszinierend.

Ihr Film folgt einer vertikalen Reise von der Meeresoberfläche bis in die größten Tiefen. Wie entstand diese erzählerische Struktur?
Es gibt mehrere Gründe dafür, dass wir uns für eine vertikale Erzählstruktur entschieden haben. Zum einen ist sie unmittelbar nachvollziehbar: Wir beginnen eine wie auch immer geartete Tauchfahrt an der Oberfläche und enden im Idealfall am Grund des Meeres – in diesem Fall im Marianengraben, an der tiefsten Stelle der Ozeane, unglaubliche elf Kilometer unter der Wasseroberfläche.

Zum anderen entspricht diese Erzählstruktur einer Art Traumvorstellung: einen gläsernen Fahrstuhl zu besitzen, der uns sanft und gefahrlos durch alle Ebenen und Etagen eines gänzlich unbekannten Planeten führt. Dabei verändern sich auch die Lebensformen. Auf den ersten 600 oder 800 Metern, vielleicht noch bis zu einer Tiefe von zwei Kilometern, erscheinen sie uns teilweise vertraut. Danach werden sie immer bizarrer. Wir begegnen Lebewesen, die aus einem Horrorkabinett stammen könnten und so aussehen, wie wir uns Außerirdische vorstellen.

Ich glaube, dass diese vertikale Erzählform dem Film eine Struktur verleiht. In einem Meer aus unfassbar vielen Impressionen und Eindrücken, darunter zum Teil verstörende Bilder, bietet sie uns zumindest eine Leitlinie, die uns von der Oberfläche bis hinab in die größte Tiefe führt.

Während Mond und Mars vergleichsweise gut kartiert sind, wissen wir über große Teile des Meeresbodens erstaunlich wenig. Warum beschäftigt Sie dieser Widerspruch?
Die Tatsache, dass wir den Mars und den Mond nahezu vollständig kartiert haben, nicht aber unsere eigene Tiefsee, ist paradox. Die Tiefsee ist inzwischen zu einem gewissen Teil kartiert, aber man muss dabei sehr vorsichtig sein: Auf einer Fläche von der Größe Schleswig-Holsteins gibt es zum Teil nur wenige Messpunkte. Beim Mond dagegen bewegen wir uns teilweise in Dimensionen von Quadratmetern. Wir kennen ihn und auch den Mars also sehr viel genauer als unsere eigene Tiefsee.

Natürlich könnte man argumentieren, dass es außerordentlich schwierig ist, in die Tiefsee vorzudringen. Aber bereits 1960 gelang es Jacques Piccard und Don Walsh, bis auf den Grund des Marianengrabens zu tauchen. Das ist mehr als 60 Jahre her. Seitdem haben sich technisch unfassbar viele Dinge entwickelt. Und dennoch brauchte es erst wieder Abenteurer und Finanziers wie Victor Vescovo und ein Tauchboot wie die „Limiting Factor“, das man gewissermaßen als Tiefsee-Taxi bezeichnen könnte. Dass diese Entwicklung so lange gedauert hat, verwundert mich. Genau dieser Widerspruch hat mich beschäftigt und war sicherlich auch ein Motor dafür, diesen Film zu machen.

Die Dokumentation zeigt Wesen, die für viele Zuschauer fast wie Außerirdische wirken. Gab es Tiere oder Aufnahmen, die selbst Sie während der Arbeit überrascht haben?
Auf die Frage, welche Tiefseewesen mich am meisten fasziniert haben, kann ich nur antworten: Viele dieser Tiere habe ich während der Recherche für diesen Film überhaupt zum ersten Mal gesehen. Dazu gehören beispielsweise der Anglerfisch oder der Barreleye Fish mit seinem durchsichtigen Kopf.

Am meisten fasziniert haben mich jedoch die wirklich sehr seltenen Aufnahmen des Riesenkalmars. Lebende Riesenkalmare sind meines Wissens überhaupt erst zwei- oder dreimal gefilmt worden. Es handelt sich um hochintelligente, faszinierende Geschöpfe, die unfassbar schnell wachsen. Sie werden nur wenige Jahre alt und können dennoch eine Länge von etwa zehn Metern erreichen. Schon an der Art, wie sie sich nähern und auf ihre Umgebung reagieren, erkennt man, dass es sich um hochintelligente Tiere handelt. Das hat mich besonders fasziniert.

Die Tiefsee löst bei vielen Menschen gleichzeitig Faszination und Angst aus. Welche Rolle spielte dieser psychologische Aspekt bei der Gestaltung des Films?
Der psychologische Aspekt spielt bei der Gestaltung des Films eine überaus große Rolle. Wir gehen gewissermaßen als eine Art Running Gag immer wieder der Frage nach: Wie ist es möglich, dass wir Menschen zum Mond, zum Mars und noch weiter fliegen wollen und dies womöglich bald auch können, unseren eigenen Planeten aber nur zu einem Bruchteil erforscht haben?

Auch bei dieser sogenannten Erforschung muss man vorsichtig sein. Es gibt nur sehr wenige Tiefseetauchboote, die bis in Tiefen von 3.000, 4.000 oder 5.000 Metern, geschweige denn bis auf 10.000 Meter vordringen können. Dann stellt sich für mich natürlich die Frage: Hat man einen Wald erforscht, wenn man für wenige Minuten vier oder fünf Schritte hineingeht? Wohl eher nicht.

Der psychologische Aspekt liegt auf der Hand. Wir sind Landlebewesen. Das Meer macht uns naturgemäß Angst. Es gibt sogar die Thalassophobie, eine ausgeprägte Angst vor tiefen oder offenen Gewässern, die Menschen allein beim Anblick des Meeres in Panik versetzen kann.

Alles, was sich unterhalb der Wasseroberfläche befand, war für viele Menschen über Jahrtausende eine Blackbox. Ich glaube deshalb, dass eine archaische Angst vor der Tiefe tief in uns verankert ist. Daneben gibt es auch einen spirituellen und religiösen Aspekt. In vielen Kulturen wird die Tiefe des Meeres als Hölle oder als Aufenthaltsort der Toten verstanden. All diese Vorstellungen sind für mich ein ganz wichtiger Bestandteil des Films.

Ihr Film verbindet Wissenschaft, Kulturgeschichte und Umweltfragen. Wie schwierig war es, aus diesen unterschiedlichen Perspektiven eine gemeinsame Erzählung zu entwickeln?
Ich glaube, dass es außerordentlich wichtig ist, ein Thema von ganz unterschiedlichen Seiten aus zu betrachten. Frei nach Max Weber könnte man sagen: Wir müssen versuchen, die Welt, die uns umgibt, zu begreifen. Es genügt nicht, allein den wissenschaftlichen, den kulturgeschichtlichen oder den ökologischen Aspekt zu fokussieren.

Bei der Tiefsee kommen zudem spirituelle, religiöse und psychologische Dimensionen hinzu. All diese Aspekte berühren uns als Menschen. Wenn man also einen berührenden Film produzieren möchte, einen Film, der uns bewegt, dann muss man das Thema – so abgedroschen das vielleicht klingen mag – ganzheitlich betrachten.

Genau das hat mir über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg häufig gefehlt. Ich habe Naturdokumentationen über bestimmte Tierarten gesehen, in denen Aspekte ausgeblendet wurden, die mich persönlich sehr beschäftigt haben: Warum haben wir vor bestimmten Tieren Angst? Warum empfinden wir andere Tiere als besonders drollig, obwohl auch sie sehr gefährlich sein können? Es gibt tausend Fragen, die sich mir dabei stellen. Deshalb habe ich versucht, das Thema «Faszination Tiefsee» ganzheitlich anzugehen.

Viele Menschen verbinden die Tiefsee vor allem mit Dunkelheit und Leere. Was haben Sie bei Ihren Recherchen über die tatsächliche Vielfalt dieses Lebensraums gelernt?
Die Vorstellung, die Tiefsee sei ein dunkler, tödlicher und lebloser Raum, ist gänzlich falsch. Bezieht man auch Mikroorganismen ein, ist die Tiefsee bis in ihre größten Tiefen belebt. Wir verfügen über Aufnahmen von Fischen und anderen Lebewesen in 7.000 oder 8.000 Metern Tiefe. Und ich bin ganz sicher, dass es auch auf dem Grund der Meere in 10.000 Metern Tiefe Leben gibt. Das erscheint zunächst unvorstellbar. Man muss sich nur den gewaltigen Druck vor Augen führen. Aber es ist Realität. Mich fasziniert die Frage: Wie ist das möglich? Wir finden dort eine unfassbare Vielfalt des Lebens. Wir begegnen Organismen, die zu Dingen fähig sind, die wir uns gegenwärtig nicht einmal in unseren kühnsten Träumen vorstellen können. Genau deshalb ist es so wichtig, die Tiefsee zu erforschen und sie in jeder Hinsicht zu begreifen.

Die Tiefsee wird zunehmend als Rohstoffquelle entdeckt. Hatten Sie während der Arbeit manchmal das Gefühl, dass wir einen Lebensraum ausbeuten wollen, den wir noch gar nicht richtig verstehen?
Wir stehen kurz davor, einen gigantischen Lebensraum auszubeuten, der zugleich eine entscheidende Bedeutung für das Klima und die Sauerstoffproduktion besitzt. Dabei könnten wir Kollateralschäden verursachen, deren Dimension wir zum jetzigen Zeitpunkt noch überhaupt nicht absehen können.

Der Leitsatz muss deshalb lauten – und darin sind sich eigentlich alle Forscher einig, die sich intensiv mit der Tiefsee beschäftigen, ganz gleich, ob es sich um Meeresbiologen, Geologen, Chemiker oder Physiker handelt: Erst forschen, dann fördern.

Die Tiefsee muss so weit erforscht sein, dass wir genau verstehen, welche Mechanismen und Kreisläufe dort wirken, beispielsweise im Zusammenhang mit der Kohlenstoffsenke. Wir müssen wissen, wie sich ein Abbau in den Biotopen und Habitaten der Tiefsee auswirkt und in welchem Maße er in das Ökosystem eingreift.

Eines wissen wir ganz sicher: In der Tiefsee läuft alles gewissermaßen in Superzeitlupe ab. Etwas, das wir heute zerstören, benötigt Jahrhunderte, vielleicht sogar Jahrtausende, um sich zu regenerieren – sofern eine Regeneration überhaupt möglich ist. Das gilt beispielsweise für den Abbau von Manganknollen und die damit verbundenen Eingriffe in den Meeresboden.

Besonders spannend ist die Rolle der Tiefsee für das Klima. Warum wird ihre Bedeutung für unser tägliches Leben Ihrer Meinung nach noch immer unterschätzt?
Wenn wir uns mit der klimatischen Bedeutung der Tiefsee und der Meere insgesamt beschäftigen, ist es natürlich bedauerlich, dass bei vielen Rezipienten inzwischen eine gewisse Ermüdung oder Übersättigung eingetreten ist. Wir werden tagtäglich mit so vielen Informationen über das Klima und den Klimaschutz konfrontiert, dass sich eine gewisse Form der Abstumpfung einstellt.

Für mich war es dennoch völlig überraschend, welch immense Bedeutung die Tiefsee und die Meere als Sauerstoffproduzenten und Kohlenstoffsenken besitzen. Besonders verblüfft hat mich beispielsweise die ökologische Bedeutung der Großwale. Das ist ein sehr anschauliches Beispiel: Wir haben die großen Wale beinahe ausgerottet und erfahren erst jetzt, durch die Forschungen der vergangenen Jahrzehnte, welche fundamentale ökologische Bedeutung sie besitzen. Das zeigt doch sehr deutlich, wie blind und planlos der Mensch in Systeme eingreift, die er nicht einmal ansatzweise versteht. Genau deshalb ist es so wichtig, die Tiefsee zu erforschen. Wenn wir dies nicht tun und schwerwiegende Fehler begehen, kann das buchstäblich zu einer Gefahr für die Menschheit werden.

Dokumentationen über die Natur stehen heute in Konkurrenz zu spektakulären Streaming-Produktionen. Wie wichtig sind starke Bilder und emotionale Geschichten, um ein Publikum für wissenschaftliche Themen zu begeistern?
Ich glaube an die Kraft des Bildes. Doch selbst wenn man sich das vielleicht Spektakulärste ansieht, was man sich überhaupt vorstellen kann – die Geburt einer Galaxie, eine Supernova, ein Schwarzes Loch oder, bezogen auf die Tiefsee, Unterwasservulkane und gigantische Riesenkalmare –, wird auch das nach einer gewissen Zeit ermüdend, wenn die Geschichte nicht stimmt.

Noch viel wichtiger als große Bilder – und bei Gott, wir haben in unserem Film «Faszination Tiefsee» große Bilder – ist die Geschichte, die wir erzählen. Wir möchten mitgenommen werden. Wir wollen eine Reise erleben. Ich glaube, jeder Film ist wie ein Weg, den man für den Zuschauer anlegt. Eines muss sich aus dem anderen ergeben. Wenn der Fluss stimmt, wenn wir Spannungskurven und Cliffhanger haben, dann trägt uns die Geschichte durch den Film. Noch besser ist es natürlich, wenn sowohl die Geschichte als auch die Bilder großartig sind.

Die Tiefsee gilt als Labor der Evolution. Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse oder Zukunftsperspektiven haben Sie während der Arbeit am meisten beeindruckt?
Es mag im ersten Moment arrogant klingen, aber wenn wir die Tiefsee als Labor der Evolution betrachten, fasziniert und erschreckt mich zugleich die Ignoranz derjenigen, die sie einzig und allein als Rohstoffquelle und als Abbaugebiet betrachten. Man kann das sehr gut mit dem Amazonas vergleichen. Ich erinnere mich, dass ich vor vielen Jahren einen Wissenschaftler interviewt habe, der zu mir sagte: „Lieber Herr Papirowski, wir zerstören hier jeden Tag eine ganze Apotheke.“

Damit wollte er sagen, dass uns die Evolution Lösungen präsentiert, die von uns noch gar nicht verstanden werden. Die Tiefsee zeigt uns beispielsweise, dass Lebewesen wie der Grönlandhai mehrere Hundert Jahre alt werden können, ohne in der uns bekannten Weise an altersbedingten Erkrankungen zu leiden. Welche biologischen und biochemischen Mechanismen dahinterstehen, ist bislang nicht ausreichend erforscht.

Die Geheimnisse und die Gründe dafür liegen in der Tiefsee verborgen. Dort finden sich biochemische Prozesse und Erkenntnisse, die uns Menschen ganz unmittelbar helfen könnten. Das ist ein weiterer Grund, sich intensiv mit der Tiefsee zu beschäftigen.

ARTE ist bekannt für anspruchsvolle Natur- und Wissenschaftsdokumentationen. Welche Freiheiten bietet ein Sender wie ARTE bei einem solchen Projekt, die anderswo vielleicht nicht möglich wären?
Als jemand, der in den vergangenen 40 Jahren mehr als 100 große Dokumentationen zu unterschiedlichen Themen produziert und realisiert hat – mit einem besonderen Schwerpunkt auf Geschichte und Menschheitsgeschichte –, stelle ich fest, dass wir Fernsehmacher und auch die Auftraggeber Gefahr laufen, sehr stark und sehr eng in Schubladen und Kategorien zu denken.

Es gibt die Sportreportage, es gibt die Naturreportage, es gibt die Geschichtsdokumentation. Heute wissen wir aber beispielsweise, wie erfolgreich Sportreportagen sein können, die sich tiefer mit der Psychologie der Spieler und mit der Gruppendynamik innerhalb einer Mannschaft beschäftigen.
Ähnliches gilt für die Naturdokumentation. In unserem Film haben wir versucht, die Grenzen zwischen den Genres zu überschreiten. Wir haben Geschichte darin, Psychologie, Medizin und Naturfilm. Wir haben spektakuläre Bilder, aber auch Gesellschaftsgeschichte und eine gewisse Form von Nostalgie.

Ich bin unfassbar dankbar dafür, dass ARTE uns ein Forum und eine Plattform gegeben hat, auf der wir etwas zwischen den Disziplinen und Sparten realisieren konnten: einen Film, der nicht nur einen einzigen Aspekt aufgreift, sondern versucht, das Thema ganzheitlich zu betrachten.

Nach dieser intensiven Beschäftigung mit den Tiefen der Ozeane: Glauben Sie, dass wir die größten Entdeckungen auf unserem Planeten noch vor uns haben?
Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die größten Entdeckungen auf unserem Planeten noch vor uns liegen. Wenn Wissenschaftlerinnen wie Antje Boetius sagen, dass wir möglicherweise erst einen sehr kleinen Teil der Lebewesen in der Tiefsee kennen, dann bedeutet das, dass uns noch unzählige Überraschungen bevorstehen.

Mit den sich ständig verbessernden technischen Möglichkeiten, gefahrlos in die Tiefen der Meere vorzudringen, mit besseren Tiefseetauchbooten und möglicherweise in nicht allzu ferner Zukunft auch mit Tiefseestationen, in denen Forschung unmittelbar vor Ort betrieben werden kann, werden wir auf ganz unterschiedlichen Gebieten viele Entdeckungen machen.

Das wird spannend und aufregend. Vor allem aber wird es für uns Menschen von unmittelbarer Bedeutung sein. Wir dürfen niemals vergessen – und ich kann das gar nicht oft genug sagen: Die Tiefsee ist für uns nicht nur wichtig. Sie ist für uns überlebenswichtig.

Vielen Dank!

arte strahlt «Faszination Tiefsee» am Samstag, 4. Juli, um 20.15 Uhr aus. Die Dokumentation zwischen 27. Juni und 1. Oktober abrufbar.
01.07.2026 12:00 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/172985