Eine neue Jury entscheidet über den mit 10.000 Euro dotierten SPIEGEL Buchpreis 2026, der im November verliehen wird.

Der SPIEGEL setzt seinen im vergangenen Jahr gestarteten Literaturpreis fort. Am 16. November 2026 wird der SPIEGEL Buchpreis zum zweiten Mal vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende belletristische Werke, die im laufenden Jahr in deutscher Sprache erschienen sind. Berücksichtigt werden sowohl deutschsprachige Originalausgaben als auch Übersetzungen internationaler Autorinnen und Autoren. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Für die Auswahl des Siegerwerks ist erneut eine unabhängige Jury verantwortlich. Dem sechsköpfigen Gremium gehören in diesem Jahr die Theaterautorin und Regisseurin Lena Brasch, die SPIEGEL-Kulturredakteure Arno Frank, Enrico Ippolito und Xaver von Cranach, die Literaturwissenschaftlerin Eva Horn von der Universität Wien sowie die Schriftstellerin, Moderatorin und ehemalige Tennisspielerin Andrea Petković an. Bis zum Herbst wird die Jury zunächst eine Liste mit 20 nominierten Büchern zusammenstellen.
Dirk Kurbjuweit, Chefredakteur des SPIEGEL: „Literatur bleibt für den SPIEGEL eines der wichtigsten Themenfelder, auch weil sich die Leserinnen und Leser von Romanen besonders intensiv mit Menschen und dem Zusammenleben von Menschen in der Gesellschaft auseinandersetzen. Ich freue mich deshalb sehr auf die zweite Runde des SPIEGEL Buchpreises, mit einer neuen Jury und einem Preisgeld von 10.000 Euro.“
Die Premiere des SPIEGEL Buchpreises fand im vergangenen Jahr statt. Als erste Preisträgerin wurde die US-amerikanische Autorin Rachel Kushner ausgezeichnet. Ihr Roman „See der Schöpfung“, in der deutschen Übersetzung von Bettina Abarbanell beim Rowohlt Verlag erschienen, setzte sich 2025 durch. Unterstützt wird der SPIEGEL Buchpreis auch in diesem Jahr von den Partnern genialokal.de und Media Control. Die feierliche Preisverleihung findet am Abend des 16. November statt, wenn die Jury ihre Entscheidung bekannt geben wird.