Der Bällchensender wollte herausfinden, wie Deutschland isst. Zuvor siechte Frieda ihrem Ende entgegen.

Die neue Sat.1-Daily
«Frieda – Mit Feuer und Flamme» nähert sich bereits ihrem Ende. Am gestrigen Vorabend um 18.00 Uhr lief eine der letzten Episoden der Serie, die auf ihrem ursprünglichen Sendeplatz nur eine kurze Zeit durchhalten konnte. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die enttäuschenden Einschaltquoten: Meist bewegten sich die Marktanteile lediglich zwischen 0,5 und 3,0 Prozent. Auch einzelne bessere Werte von über fünf Prozent konnten daran nichts mehr ändern.
Gestern (23. Juni) verlief der Start in den Abend um 18.00 Uhr entsprechend vor Prozentual desolaten Größenordnungen: Nur mickrige 1,4 Prozent kamen auf - eine gerade so noch messbare Dimension von 0,02 Millionen in der jüngeren Altersgruppe sorgte dafür. Enttäuschend der Blick auf den Gesamtmarkt ob 2,2 Prozent (0,25 Millionen). Die zweite Folge steigerte sich nur unerheblich auf 1,7 Prozent anhand 0,03 Millionen Jüngerer und 0,29 Millionen gesamt.
Nachdem der Bällchensender montags über Wochen mit der Neuauflage von «Kommissar Rex» auf fiktionale Krimi-Ware setzte, hat man die Programm-Farbe zur Primetime inzwischen geswitcht. Am gestrigen Montag, den 22. Juni um 20.15 Uhr, sendete man beispielsweise die Spiegel TV-Reportage
«Die Food-Giganten! So isst Deutschland». Konnte der Kanal weiter befriedigende Resultate sichern?
Dieses Mal gegen Fußball nicht, denn die Thematik sahen lediglich 0,11 Millionen Leute des jüngeren Publikums und spülten einen schlechten Marktanteil von 2,6 Prozent zu den Unterföhringern. Eine merklich gedrosselte Leistung war bei den Älteren zu beobachten, die zu ernüchternden 2,7 Prozent (0,57 Millionen) die Produktion wählten. Im Anschluss sank die
«Spiegel TV-Reportage» "Mein täglich Brot...Backen wie die Besten" weiter. Zu holen waren damit 2,5 Prozent der Jüngeren bei einer reduzierten Reichweite in Höhe 0,08 Millionen. Insgesamt 0,35 Millionen zu mageren 2,4 Prozent ließen sich nach 22.25 Uhr halten.