Und das trotz komplexer Gemengelage mit Fußball und «GZSZ»-Doppelfolge.

Gegen die laufende FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 der Männer in den USA, Kanada und Mexiko setzt das deutsche Fernsehen häufig auf bewährte Archivware. Ein Beispiel dafür lieferte der gestrige Spieltag mit der Begegnung Argentinien gegen Österreich: Während die Partie bereits lief, verzichtete das Erste Deutsche Fernsehen zur Hauptsendezeit auf aktuellen Stoff und zeigte stattdessen eine Wiederholung von
«Nord Nord Mord - Sievers und das Geisterhaus».
Genauer gesagt liefen die Ermittlungen, die ab 20.15 Uhr anderthalb Stunden Sendezeit füllten, bereits 2024. Nun sahen den Re-Run trotzdem noch einmal eindrucksvolle 4,59 Millionen Leute des Gesamtpublikums und beförderten einen klasse Marktanteil in Höhe 20,7 Prozent zur Anstalt - zugutegekommen sein dürfte der Programmierung auch, dass Argentinien-Österreich im Verlauf der Primetime bereits endete. Schlecht die Lage gestern bei den Jüngeren, die zu 2,6 Prozent (0,11 Millionen) den Film wählten - damit lag man hinter einigen Privaten in dieser Kategorie.
Im Nachgang informierte der Kanal noch 2,94 Millionen (gute 15,9 Prozent) mit dem
«Heute Journal» . Junge waren es sogar etwas gestiegene 0,26 Millionen und d'accord gehende 7,1 Prozent. Im weiteren Verlauf lief übrigens erneut
«Markus Lanz» in Ausnahme-Programmierung - sie kam nun immerhin auf zweistellige 10,0 Prozent durch 1,37 Millionen sowie 0,15 Millionen Jüngere (ausbaufähige 5,1 Prozent). Von sonstigen Glanzleistungen war das ein Stück entfernt, zumindest was die prozentualen Relationen betrifft.