Zweites Deutschland-Spiel: Quoten aus Elfenbein

Klar, die Zahlen waren kometenhaft - doch kam man auch an die Auftakt-Performance von 23 Millionen heran?

Die «FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026» im XXL-Format ist im vollen Gange: Am gestrigen Samstag, den 20. Juni, übertrug das Zweite Deutsche Fernsehen die zweite Deutschland-Partie. Angepfiffen wurde um allerdings erst um 22:00 Uhr die Vorrunden-Begegnung zwischen unserer Nationalmannschaft und der Elfenbeinküste. Sorgte dies für eine sinkende Reichweite gegenüber dem ersten Spiel, oder waren keine negativen Auswirkungen zu beobachten?

Ab 22.00 Uhr fieberten allein fürs ZDF genommen durchschnittlich 18,26 Millionen Interessierte mit. Der entsprechende Marktanteil für das Spiel belief sich auf bombastische 72,1 Prozent beim Gesamtpublikum. Die in der jüngeren Altersklasse gemessenen 78,5 Prozent durch 5,98 Millionen sorgten ebenfalls für eine extreme Prozentzahl - von den vorigen 23 Millionen war der 2:1-Sieg jedoch ein Stück entfernt - die späte Zeit scheint also doch ein paar Auswirkungen gehabt zu haben.

Übrigens: Das «heute-journal» brachte zwischendrin auch außergewöhnliche Resultate: 16,91 Millionen insgesamt sowie 5,74 Millionen Jüngere ließen sich halten und besorgten somit Quotenprozente von massiven 67,4 und 76,7 Prozent bei den 14-49-Jährigen. Bemerkenswert: Für die Nachberichterstattung gegen Mitternacht ließen sich noch neun Millionen Zuschauende messen - Zahlen, die um diese Uhrzeit sonst eigentlich nie aufkommen.

Für das zuvor gesendete Match Niederlande-Schweden ab 19.00 Uhr wurden im vorigen Verlauf übrigens auch starke, aber weniger astronomische Resonanzen verbucht - die Beteiligungen hielten sich bei 33,3 und 48,1 Prozent in den Altersklassen bei 5,47 Millionen. Diese Begegnung kam trotz hochkarätiger Zusammensetzung damit - wohl auch wegen der extremen Hitze - aber nicht über sechs Millionen.
21.06.2026 08:31 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/172862