Die ZDF-Reihe stellt Menschen vor, die sich mit ungewöhnlichen Projekten für den Schutz bedrohter Tierarten einsetzen.

Mit der Dokumentation „Asien – Hilfe für bedrohte Arten“ setzt das ZDF am Sonntag, den 12. Juli 2026, um 19.30 Uhr die Naturreihe
«Terra X» fort. Die Produktion entstand als Koproduktion von ZDF und BBC und richtet den Blick auf engagierte Naturschützer, die sich in verschiedenen Regionen Asiens für den Erhalt gefährdeter Tierarten einsetzen.
Im Mittelpunkt der Folge stehen unter anderem die seltenen Malaienbären auf Borneo. Die Tiere leiden unter Wilderei und dem Verlust ihres Lebensraums durch die fortschreitende Abholzung der Regenwälder. Im malaysischen Teil der Insel kümmert sich das «Sun Bear Conservation Centre» um verwaiste und gerettete Tiere. Unter der Leitung von Dr. Siew Te Wong werden die Bären über Jahre hinweg auf eine Rückkehr in die Wildnis vorbereitet. Die Dokumentation begleitet das Team bei seiner Arbeit und zeigt die Herausforderungen eines langfristigen Artenschutzprojekts.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Sumatra, wo die vom Aussterben bedrohten Tapanuli-Orang-Utans leben. Ihr Bestand wird auf lediglich rund 800 Tiere geschätzt. Die Ärztin Hotlin Ompussungu verfolgt dort einen ungewöhnlichen Ansatz: Sie verbindet medizinische Hilfe für die lokale Bevölkerung mit Maßnahmen zum Schutz des Regenwaldes. Dorfbewohner erhalten kostenlose Gesundheitsversorgung, wenn sie sich an Aufforstungsprojekten beteiligen oder auf die Rodung von Waldflächen verzichten. Die Dokumentation macht deutlich, wie eng Naturschutz und gesellschaftliche Entwicklung miteinander verbunden sind. In Asien lebt rund 60 Prozent der Weltbevölkerung, gleichzeitig stehen viele Tierarten unter erheblichem Druck durch menschliche Eingriffe.