Durch die Übernahme zahlreicher Vox-Media-Marken erweitert Penske Media sein Portfolio erheblich und stärkt seine Position im globalen Digitalgeschäft.

Penske Media Corporation (PMC) hat die Übernahme eines großen Teils des Markenportfolios von Vox Media abgeschlossen. Zu den erworbenen Angeboten zählen unter anderem „The Verge“, „Eater“, „SB Nation“, „Thrillist“, „Popsugar“, „The Dodo“ und „Punch“». Mit dem Zukauf entsteht nach Angaben des Unternehmens das weltweit größte digitale Verlagsnetzwerk. Die neuen Marken werden künftig unter dem Dach der neu geschaffenen Tochtergesellschaft PMX geführt, in der PMC seine umfangreichen Publishing-Aktivitäten bündelt. Ryan Pauley, bislang Präsident von Vox Media, wechselt als Präsident von PMX Global zu Penske Media und soll die internationale Entwicklung des Bereichs vorantreiben.
Die Transaktion folgt auf den Verkauf von „New York Magazine“, Vox.com und dem Vox Media Podcast Network an James Murdochs Investmentgesellschaft Lupa Systems. Finanzielle Details des nun abgeschlossenen Deals wurden nicht veröffentlicht. PMC war allerdings bereits vor der Übernahme größter Anteilseigner von Vox Media. Durch den Zusammenschluss entsteht ein Mediennetzwerk mit Schwerpunkten in den Bereichen Unterhaltung, Musik, Sport, Technologie, Mode, Beauty, Kulinarik, Kunst und Luxus. Nach Unternehmensangaben erreichen die PMX-Marken zusammen mehrere Hundert Millionen Nutzer pro Monat und veranstalten jährlich mehr als 300 Live-Events. Die einzelnen Marken sollen weiterhin eigenständig operieren.
Zum bestehenden Portfolio von Penske Media gehören bereits Titel wie „Variety“, „Rolling Stone“, „Deadline“, „Billboard“, „The Hollywood Reporter“, „Robb Report“, „Sportico“, „IndieWire“, „ARTnews“ und „VIBE“. Mit dem Deal setzt sich die Konsolidierung der internationalen Medienbranche fort. Während viele Verlagshäuser unter sinkenden Werbeeinnahmen und verändertem Medienkonsum leiden, setzt Penske Media weiterhin auf Expansion und den Aufbau eines breit aufgestellten digitalen Markenverbunds.