Dokumentation reist durch den „wahren Wilden Westen“ Nevadas

arte nimmt die Zuschauer Mitte Juli mit auf eine Reise durch den US-Bundesstaat Nevada und zeigt dabei Landschaften, Mythen und Widersprüche des amerikanischen Westens.

Am Montag, den 13. Juli 2026, sendet arte um 18.30 Uhr die Dokumentation «Nevada – Der wahre Wilde Westen». Die 44-minütige Produktion von Johannes Meier steht anschließend bis Oktober auch online zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht ein Bundesstaat, der weit mehr zu bieten hat als die Glücksspielmetropole Las Vegas.

Die Dokumentation führt durch Wüstenlandschaften, Nationalparks und ehemalige Goldgräbersiedlungen. Dabei geht es unter anderem um die Geschichte des Goldrauschs, der Nevada nachhaltig geprägt hat. Gleichzeitig porträtiert die Produktion die Menschen und Kulturen, die bis heute mit dem Mythos des Wilden Westens verbunden werden. Auch indigene Gemeinschaften und wilde Mustangs spielen eine wichtige Rolle.

Neben den klassischen Westernmotiven widmet sich der Film auch den dunkleren Kapiteln der Region. In den Wüsten Nevadas fanden über Jahrzehnte hinweg Atomtests statt, deren Spuren noch heute sichtbar sind. Zudem beleuchtet die Dokumentation die Bedeutung militärischer Sperrgebiete und die Verbindung des Bundesstaats zu geheimnisumwitterten Orten mitten in der Wüste. Arte zeichnet damit das Bild eines Landes voller Gegensätze, in dem Cowboy-Romantik, Glücksspiel, Naturgewalten und moderne Geschichte aufeinandertreffen.
14.06.2026 10:37 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/172592