Vor dem Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft setzt das Erste auf eine «Weltspiegel»-Reportage aus Kreta und einen Rückblick auf die Höhepunkte des Turniers.

Während das ZDF am Abend das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 überträgt, gestaltet Das Erste den Sonntagabend mit einem Kontrastprogramm. Um 18.30 Uhr zeigt der Sender zunächst die neue
«Weltspiegel Doku» mit dem Titel „Kreta – Zwischen Sonne und Gewalt“, ehe um 19.15 Uhr eine Ausgabe der «Sportschau» auf das WM-Endspiel zurückblickt.
Die Dokumentation von Moritz Pompl und Angie Saltampasi beleuchtet eine Seite Kretas, die Touristen meist verborgen bleibt. Die griechische Insel gilt als beliebtes Urlaubsziel, zugleich existiert dort eine tief verwurzelte Waffenkultur. Nach Angaben der Filmemacher sollen auf rund 620.000 Einwohner etwa eine Million Schusswaffen kommen. Die Reportage beschäftigt sich mit den Folgen dieser Tradition, die immer wieder zu Gewalt, Blutrache und Auseinandersetzungen zwischen Familien führt. Zugleich kommen junge Kreterinnen und Kreter zu Wort, die sich gegen die Waffenkultur stellen und einen gesellschaftlichen Wandel anstoßen wollen.
Im Anschluss übernimmt die «Sportschau» den Sendeplatz um 19.15 Uhr mit einem WM-Rückblick. Konkrete Details zum Inhalt hat die ARD bislang noch nicht veröffentlicht. Der von Andreas Köstler verantwortete Film soll jedoch die wichtigsten Geschichten, Höhepunkte und Momente der Weltmeisterschaft 2026 zusammenfassen und die Zuschauer auf das wenige Stunden später stattfindende Finale einstimmen.