Später am Abend machte eine «Arena»-Ausgabe mit Lars Klingbeil Probleme im Ersten.
Die Anzeichen sind unverkennbar: Mit dem Beginn der Sommermonate greifen die deutschen Fernsehsender zunehmend auf bereits bekanntes Material zurück. Besonders deutlich zeigte sich dieser Trend am Montagabend (8. Juni), als das ZDF zur besten Sendezeit ausschließlich Wiederholungen von Krimiformaten ins Programm nahm. Während in den zuschauerstarken Monaten normalerweise neue Produktionen auf diesem Sendeplatz laufen, setzt der Sender nun verstärkt auf bereits ausgestrahlte Inhalte wie «Die Polizistin und die Sprache des Todes».
Bei der ARD-Konkurrenz handelte es sich um 20.15 Uhr um Zamperonis Fußball-Doku «Spielfeld der Macht: Die WM in Trumps Amerika». Insgesamt deutlich unterlegene 2,07 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren dabei und beförderten einen nur knapp zweistelligen Marktanteil von ausbaufähigen 10,1 Prozent zur Anstalt, womit man hinter ZDF und auch noch ein Stück hinter RTL lag. Deutlich überdurchschnittlicher hingegen die Lage bei den Jüngeren, die zu richtig erfreulichen 12,6 Prozent (0,40 Millionen) die Ausstrahlung wählten - gar die Führung in dieser Altersspanne. Danach fiel die «Arena» mit Klamroth und Wellmer in die Einstelligkeit ab auf 1,48 Millionen zu schlechten 7,8 Prozent bzw. 0,26 Millionen Junge und zumindest passable 8,7 Prozent. Ab 23.05 Uhr kam ein «Maischberger»-Talk auf optimierte 11,5 Prozent gesamt und löbliche 10,5 Prozent der Jüngeren. Verantwortlich waren dafür 0,99 sprich 0,17 Millionen.