Der Medienkonzern baut sein Gaming-Geschäft deutlich aus. Videospiele sollen künftig eine zentrale Rolle neben Film, Fernsehen und Streaming spielen.

Paramount Skydance hat die Gründung von Paramount Games Studio bekanntgegeben. Das neue Entwicklerstudio bündelt die bisherigen Gaming-Aktivitäten von Skydance und soll künftig als eigenständige Säule des Konzerns neben Film, Fernsehen und Streaming agieren. Für die neue Einheit werden die beiden bestehenden Studios Skydance Interactive und Skydance New Media mit den umfangreichen Markenrechten von Paramount zusammengeführt. Bislang hatte Paramount seine bekannten Franchises überwiegend an externe Spieleentwickler lizenziert.
An der Spitze von Paramount Games Studio steht künftig Tony Driscoll, der zusätzlich weiterhin als Leiter für Unternehmensstrategie und Entwicklung tätig bleibt. Unterstützt wird er unter anderem von Dan Prigg als Head of Games sowie Shawn Kittelsen als Head of Creative & Production. Eine personelle Veränderung gibt es bei Skydance New Media: Amy Hennig, die zuvor als Co-Präsidentin fungierte, übernimmt die Rolle der Studio Creative Director. Ihr bisheriger Co-Präsident Julian Beak verlässt das Unternehmen.
Trotz der Neuorganisation bleiben bereits angekündigte Projekte unverändert in Entwicklung. Dazu zählen das Actionspiel «Marvel 1943: Rise of Hydra» sowie ein bislang unbetiteltes «Star Wars»-Spiel, das in Zusammenarbeit mit Lucasfilm entsteht. Gleichzeitig kündigte Paramount Skydance an, sein erstes neues Projekt unter dem Label von Paramount Games Studio bereits beim Summer Game Fest in Los Angeles vorzustellen. Dabei soll es sich um einen AAA-Titel handeln.